Er ist ein Muster an Beständigkeit und ein Pferd von überdurchschnittlichem Können: der von Champion Christian von der Recke für den Stall Blankenese trainierte Steher Earlsalsa (Foto). Der Kingsalsa-Sohn kam bei 15 (!) seiner bislang 16 Karrierestarts als Erster oder Zweiter über die Linie.
In dieser Saison ist der Sechsjährige, der von seinem Trainer nur gezielt eingesetzt wird, in München dann auch zu seinem ersten Listentreffer gekommen. Diesem folgten zwei zweite Plätze auf dem gleichen Level in Mailand und Avenches.
In der Schweiz scheiterte er nur am Franzosen Representing und damit einem guten Pferd. Am Sonntag ist erneut das Land der Eidgenossen das Ziel des Wallachs, der unter dem Belgier Peter Braem sicher als einer der Favoriten in den Grand Prix LGT Jockey Club, eine mit 100.000 Franken dotierte 2475 Meter-Prüfung, geht (Zum Wettmarkt).
Allerdings muss der Recke-Galopper gemeinsam mit dem einheimischen Top-Pferd Pont des Arts mit 62 Kilo absolutes Höchstgewicht schultern.
Zu den Gegnern des Weilerswister Pferdes zählt auch der Ex-Wittekindshofer Nordfalke (Jean-Baptiste Hamel), der seinen Einstand für neue Interessen gibt (wir berichteten).
Mit Solapur (Trainerin Karin Suter/Jockey Toni Castanheira) und Wassiljew (Andreas Schärer/Nicolas Guilbert) kommen zwei weitere Ex-Deutsche in dieser Prüfung an den Start, die von insgesamt elf Pferden bestritten wird.
Mit Swiss Act (Mark Johnston/Joe Fanning) reist sogar ein Pferd aus England an, der Sechsjährige steht im Besitz des Schweizers Markus Gräff.









