Sechs Kandidaten werden am Sonntag zum 49. Preis von Europa in die Boxen im Weidenpescher Park einrücken. Und doch steht ein Name über allen. Earl of Tinsdal, der dem Kölner Publikum noch in bester Erinnerung ist, kehrt zurück an den Ort, an dem der Black Sam Bellamy-Sohn bereits den Rheinland-Pokal gewinnen konnte (Zum Langzeitmarkt).
Wenn er an diese Form anknüpfen kann, wird es schwer werden, den Hengst der Sunrace Stables der Familie Gutschow aus Hamburg zu schlagen. Saltas sucht erneut die Herausforderung mit dem „Earl“, mit Ibicenco kehrt wieder ein Pferd wieder auf deutschen Boden zurück, die jüngste Longchamp-Form war gewiss nicht verkehrt. Doch im Derby musste er Earl of Tinsdal klar vor sich dulden.
Flamingo Fantasy und Seismos vervollständigen das heimsiche Aufgebot, während Godolphins in Köln bestens bekannter Campanologist dem Preis von Europa die internationale Note verleiht. Mit dem Herbst-Stutenpreis steht eine weitere Gruppe-Prüfung auf der Karte, hinzu kommen zwei Listenrennen so dass man mit Fug und Recht von einem ganz großen Turf-Kino sprechen kann.
Wie schon vor Jahren ist am Sonntag die Politikerlegende Hans-Dietrich Genscher zu Gast im Weidenpescher Park. Der Architekt der deutschen Einheit wird dem Siegerteam, des größten Kölner Rennens, die Ehrenpreise überreichen.










