Earl of Tinsdal: ‚Niemand wollte ihn f?r 7.000 Euro haben‘

Er bleibt nach drei Starts unbesiegt, trumpfte am Sonntag im Frühjahrspreis des Bankhauses Metzler auf: Earl of Tinsdal (Foto), im Besitz der Sunrace Stables, trainiert von Andreas Wöhler, gezogen von Hannes K. Gutschow auf seinem Gestüt Kerbella. Mit dem Frankfurter Gruppe-III-Erfolg festigte der Hengst seine Spitzenposition im Derby-Jahrgang.

In München-Riem soll es nun für Earl of Tinsdal weitergehen. Er kehrt damit an eine für ihn bekannte Erfolgsstätte zurück. Zweijährig siegte er dort zunächst bei seinem ersten Auftritt in seiner Laufbahn, anschließend pulverisierte er das Feld im Münchner Auktionsrennen, gewann völlig überlegen.

Am letzten Sonntag war er erneut nicht zu besiegen, siegte Start-Ziel über 2000 Meter. Zweiter wurde der Ittlinger Saltas vor dem favorisierten Schlenderhaner Mawingo. Zwei Pferde, die für das Deutsche Derby ebenfalls nicht gering gehandelt werden.

Dass Earl of Tinsdal noch in Familienfarben läuft, ist im Grunde nur dem Zufall zu verdanken. Als marktorientiertes Gestüt präsentierte ihn Gestüt Kerbellas Besitzer Hannes Gutschow 2009 als Jährling auf der BBAG-Herbstauktion. Bei 7.000 Euro ging es nicht weiter, der Hengst wurde nicht zugeschlagen.

Ob der frische Gruppe-Sieger und Derby-Mitfavorit heute immer noch auf dem Markt ist und vieles mehr über das vor den Toren Hamburgs gelegene Gestüt Kerbella lesen Sie in einem Interview mit Hannes K. Gutschow in der Samstagsausgabe der ‚Sport-Welt‘.

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