Sie ist ein richtiger Siegertyp und hat in ihrer Karriere schon viel Geld verdient. Die von Roland Dzubasz für den German Racing Club trainierte Vanjura setzte ihre Siegesserie auch am Samstag bei ihrem ersten Auslandsstart fort. Auf der Rennbahn Veliefendi gewann sie die mit insgesamt 195.500 Euro dotierte Istanbul European Capital of Culture-Trophy (Gr.II).
Als 25:10-Favoritin war die Areion-Tochter unter ihrem ständigen Reiter Alexander Pietsch ins Rennen gegangen. Und nach genau Einer Minute und 34 Sekunden kam sie auch als Erste über die Linie, verwies die aus Frankreich angereiste Evading Tempete überlegen mit sechs Längen auf den zweiten Platz, womit es einen echten Favoriteneinlauf gab.
Dritte wurde in dem 1600 Meter-Rennen auf der Grasbahn die Außenseiterin Kinky Afro, hinter der als Vierte auch Ralf Rohnes Ravenel (Mario Esposito) ein gutes Rennen lief.
115.000 Euro verdiente Vanjura mit dem Sieg in Istanbul, dem Konto von Ravenels Team werden immerhin noch 11.500 Euro gutgeschrieben.
Das zweite Highlight am ersten Tag der International Races in Istanbul, die France Galop Anatolia Trophy, blieb dagegen im Lande. Dafür sorgte in dem 2000 Meter-Rennen auf Polytrack, das genauso hoch dotiert war, wie das Rennen von Vanjura, der vom türkischen Starjockey Halis Karatas gerittene Dervis Aga. Der als zweiter Favorit angetretene Fünfjährige aus dem Stall von Trainer Sadettin Mutlu sorgte dafür, dass der Sieg in diesem Rennen nicht wie im Vorjahr an das Godolphin-Team ging.
Waren die ‚Blauen‘ vor zwölf Monaten noch mit Balius in diesem Rennen erfolgreich gewesen, so musste sich diesmal ihr Cutlass Bay (Ted Durcan) als Favorit geschlagen geben. Mit Boom Boom wurde ein weiteres einheimisches Pferd Dritter vor dem zweiten englischen Gast Dansant.









