Die generalstabsmäßig angelegte Jagd auf das große Geld war erfolgreich. Mit gleich drei Pferden war Lucien van der Meulen im Preis der Emil Stinshoff Pferdetransporte vertreten, als es um 17.000 Euro Rennpreis ging. Das ist riesiges Geld im Ausgleich II in den aktuellen Corona-Zeiten.
Und Misty Birnam schnappte sich den mit 10.000 Euro dotierten Sieg, spülte das Geld in die Kasse der Dutch Master Stables. Es war Saisonsieg Nummer 13 für den Dutch Master Lucien van der Meulen. „Ich bin wunschlos glücklich.“
Im Ziel war es eine Nase, die Misty Birnam von Fair Hurricane trennte. Jockey Lukas Delozier: „Ich wusste nicht ob es geklappt hat, ich hatte keine Ahnung im Ziel. Gut, dass es gereicht hat.“ Fair Hurricane und Jozef Bojko gaben nie klein bei, unterlagen nur denkbar knapp. Dritter wurde Infamous Lawman, ein weiteres van der Meulen-Pferd. Mission erfüllt, abgeräumt – das was das niederländische Motto.
„Ich hatte schon gedacht, dass wir eine Chance haben würden“, so der Trainer nach dem Rennen. Der Coach über den Sieger: „Dieses Jahr er noch nichts gezeigt, heute hat es zum Glück geklappt. Heute brauche ich nicht mehr zu arbeiten.“ (zum Video)
Die Quoten schossen in dem 1400 Meter-Rennen in die Höhe, die beiden stark beachteten Itman und Bishapur wurden nur Vierter und Fünfter. 19:1 gab es auf Sieg, 5,1 – 6,7 und 3,7 auf Platz, 639,6 in der Zweierwette und 2031,9:1 in der Dreierwette.
Bei ihrem ersten Rennbahnauftritt musste Groupie noch einem Konkurrenten den Vortritt lassen. Die vier Jahre alte Stute, mit 2,0:1 knapp favorisiert, hatte nicht den besten Rennverlauf, für Rennclub-Vize Werner Krüger (Stall Unia) blieb damit der Silberplatz hinter Latino.
Der schaffte für Ralf Rohne endlich den ersten Karrieretreffer, der Stall Colonia ist der Besitzer. Das ist eine Besitzergemeinschaft, an der auch Dietmar Schott, Rundfunk-Legende des WDR, beteiligt ist. Michael Cadeddu war der Siegjockey, am Siegtoto gab es 2,1:1. (zum Video)












