Der Grand Prix De La Region Alsace, Listenrennen über 2100 Meter und mit 60.000 Euro dotiert, war am Sonntag Ziel gleich acht (!) deutscher Starter, die sich in Straßburg anschickten, für Furore zu sorgen. Mit Dwilano (S. Ruis), Derwisch (M.Guyon), Tingly (A. Lemaitre), Oriental Lion (D. Porcu), Schiller Danon (D. Boeuf), Durban Thunder (N. Richter), Irini (T. Bachelot) und Lyssio (G. Masure) waren absolut talentierte deutsche Galopper in Straßburg dabei und am Ende des Rennens gab es auch Grund zur Freude.
Denn es war der von Torsten Mundry in Warendorf trainierte vierjährige Samum-Sohn Durban Thunder (Foto), der sich gegen die gesamte Konkurrenz zu behaupten wusste.
Jockey Norman Richter hatte unterwegs seinem Partner immer alles glänzend eingeteilt und nachdem der Hengst aus dem Stall Tinsdale zuletzt bei seinem Frankreich-Debüt in Deauville nicht ganz zu überzeugen wusste, entfaltete er am Sonntag von der Spitze aus seine ganze Power und überzeugte zur Top-Quote von 400:10
Der Schimmel Zibimix flog am Ende regelrecht, doch konnte auch der Nakkachdji-Schützling nicht den deutschen Treffer verhindern, der mit einer dreiviertel Länge Vorsprung ausfiel. Der beständige Young Tiger (F.-X. Bertras) wurde Dritter, noch vor Via Col Vento und dann sah man den Ittlinger Lyssio, der sich noch zu steigern vermochte und wieder eine tolle Leistung zeigte.
Siebter wurde dann der Österreichische Derbysieger Tingly, als Achter passierte Dwilano den Zielpfosten. Der Auenqueller Oriental Lion lief beim ersten Start für Mirek Rulec nicht unbedingt ein zwingendes Rennen, finishte als Zehnter.









