Durban Thunder der Favorit in Dortmunds Gruppe-Event

Die Grasbahn-Saison eilt mit riesen Schritten ihrem Ende entgegen. Am Samstag steht in Dortmund das letzte Event auf Turf an, bereits die letzten vier Rennen dieser Veranstaltung werden auf Sand gelaufen werden. Zuvor kommt mit dem Rashit Shaykhutdinov-Cup das letzte deutsche Gruppe-Rennen (Gruppe III) der Saison 2010 zur Austragung.

Im Dortmunder Hauptereignis ist auch Durban Thunder mit dabei, der ohne Zweifel als Aufsteiger der Saison bezeichnet werden kann, der erst in dieser Saison debütierte und zuletzt die Engelbert Strauss-Strophy (Gruppe III) gegen Representing und Liang Kay für sich entscheiden konnte. Am Samstag wird wie gewohnt Norman Richter im Sattel des Schützlings von Torsten Mundry Platz nehmen.

Zu einem großen Gegner von Durban Thuner könnte sich German Racing Clubs Derbysechster 2009, Ordenstreuer, aufschwingen. Der nun von Hans Walter Hiller trainierte Nayef-Sohn meldete sich mit einer bärenstarken Form in Saint-Cloud zurück, als er unter anderem den Sauer-Crack Eminem knapp auf Distanz hielt. Erfolgsjockey in Frankreich war Stephane Pasquier, der auch in die Westfalen-Metropole reist, um Ordenstreuer zu seinem ersten Gruppetreffer zu verhelfen.

Weiterhin interessant könnte Toughness Danon sein, der nach einer Auszeit in diesem Jahr erst einmal in Frankreich lief und sich dort den nötigen Schliff für die Dortmunder Aufgabe geholt haben könnte. Andreas Wöhlers Fürstenberg-Rennen-Sieger 2009 lief im letztjährigen Derby immerhin auf den dritten Platz und sollte in Einstellung einer Bestform eine scharfe Klinge schlagen können. Der Deutsche Meister der Jockeys, Eduardo Pedroza, übernimmt den Ritt auf dem Tiger Hill-Sohn.

Waldemar Hicksts Zaungast ist an einem guten Tag immer gefährlich, ist bereits als Gruppesieger bewährt und hat in dieser Rennzeit auch schon ein Listenrennen gewinnen können. Gleiches gilt für Falun, dessen Speedwirbel in Düsseldorf ihn noch zum Listensieg führte. Auf den ersten Gruppesieg wartet der von Andreas Trybuhl vorbereitete Pentire-Sohn allerdings noch. Sun Society wagt sich in sehr starke Konkurrenz und kann nur als großer Außenseiter gelten.

Komplettiert wird das Feld von Elle Shadow und Keep Cool. Bei den Vertretern des Derbyjahrgangs sind die Rollen ganz klar verteilt. Die Wittekindshoferin Elle Shadow (Peter Schiergen/Andrasch Starke) steht nach den bisher gezeigten Formen deutlich über dem von Andreas Löwe für das Gestüt Winterhauch trainierten Keep Cool. Beide trafen sich bereits im Belmondo-Preis in Baden-Baden, den die Stute aus dem Asterblüte-Stall überzeugend gewann, während der Hengst als Vierter satte sieben Längen hinter ihr über die Linie kam.

Elle Shadow könnte sich nach Vorleistung als die große Gegenspielerin von Durban Thunder entwickeln. Drei Kilo bekommt die Wittekindshoferin von dem Mundry-Schützling und die letzten beiden Auflagen des Hessen-Pokals, dessen Nachfolger das Rennen am Samstag bekanntlich ist, wurden durch Lady Deauville und Zafisio von Dreijährigen gewonnen. Der zu erwartende weiche Boden passt Elle Shadow auch und die Distanz von 2000 Metern ist optimal für die Schiergen-Stute.

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