Nach ihrem Hamburger Gruppesieg stand die von Uwe Ostmann trainierte Molly Art im BMW Preis Düsseldorf, dem Listenrennen am Samstag auf dem Düsseldorfer Grafenberg, in klarer Favoritenrolle. Und spätestens Mitte der Geraden, als Jockey Andreas Boschert auf der Big Shuffle-Tochter seine Rennbrille abnahm, durften die Anhänger der 25:10-Favoritin den Weg zur Auszahlkasse antreten, denn keine ihrer neun Gegnerinnen war dem Angriff der Vierjährigen gewachsen.
Spannend war da nur der Kampf um Platz zwei, den die englische Gaststute Flor y Nata aus dem Stall von Sir Mark Prescott knapp gegen die lange gut gehende River Melody für sich entschied, nachdem sie verspätet abgesprungen war und zunächst lange am Ende des Feldes auszumachen war. Platz vier ging an die noch sieglose Directa aus dem Stall von Andreas Löwe.
„Leicht, zweieinhalb Längen“, so lautete der Richterspruch nach dem mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen, in dem die Siegerin ein optimales Rennen hatte.
„Es gab europaweit kein Rennen für sie, deshalb sind wir hier gelaufen. Sie hat sich enorm gesteigert, Endziel ist das Grupperennen Anfang November in Köln “, so Trainer Uwe Ostmann nach dem Rennen.
‚Wie in München ist sie schlecht abgekommen, die Siegerin war aber ohnehin nicht zu schlagen‘, berichtete Flor Y Natas Jockey Filip MInarik.












