Das Henkel-Trial, das Listenrennen für die dreijährigen Stuten in Düsseldorf, war das sportlich interessanteste Rennen am Pfingstsonntag auf deutschen Galopprennbahnen. Gewonnen wurde die Listenprüfung über 2100 Meter (20.000 Euro) schließlich von der Schlenderhanerin Servenya, dem einzigen noch sieglosen Pferd im Sechserfeld.
Die Dashing Blade-Tochter aus dem Stall von Trainer Jens Hirschberger (Foto) kam Start-Ziel gegen die Angriffe der stark endenden Ebbesloherin Goose Bay hin, dichtauf war im Ziel auch die Außenseiterin Ashantee, während die favorisierte Auenquellerin Floriana nur Fünfte wurde.
Doch nach dem Rennen galt es für die Siegerin erst einmal noch eine Überprüfung seitens der Rennleitung zu überstehen, denn im Finish war sie nicht ganz gerade geblieben, was etwas auf Kosten von Ashantee ging.
Die Stewards beließen es aber beim ursprünglichen Ergebnis, so dass die 45:10-Chance ihre Maidenschaft auf Listenebene ablegte. ‚Wir haben es erstmals mit Scheuklappen versucht, haben das auch schon im Training geübt. Sie geht vorne immer weiter. Servenya hat keine Diana-Nennung, bis heute war ja gar nicht klar, ob sie auf Grund ihrer Abstammung überhaupt stehen kann‘, so Trainer Jens Hirschberger.











