D?sseldorf: Neues Listenrennen geht in den Olymp-Stall

Der Grafenberger Steher-Preis, ein neugeschaffenes Listenrennen über die Distanz von 2200 Meter, stand im Mitelpunkt des Samstagsrenntages auf dem Düsseldorfer Grafenberg. Gewonnen wurde dieses erstmals ausgetragene Listenrennen von dem von Michael Trybuhl trainierten Wallach Brisant.

Auf dem Goofalik-Sohn feierte der bei dem Kölner Trainer beschäftigte Jockey Marvin Suerland seinen bisher wichtigsten Deutschland-Sieg.

Vor fast genau einem Jahr hatte der Sohn des Kölner Trainers Ralf Suerland zwar bereits ein noch deutlich höher dotiertes Rennen gewonnen, doch handelte es sich dabei um das Holländische Derby. In Deutschland hatte der 19jährige noch kein Listenrennen für sich entscheiden können.

Unterwegs hatte es lange gar nicht unbedingt nach einem Sieg der 59:10-Chance ausgesehen, denn noch im Schlussbogen musste sein Reiter schon einiges auf ihm tun, und der Weg nach vorne war noch weit.

Mit zunehmender Distanz kam der Goofalik-Sohn aber immer besser ins Rollen und letztlich noch zu einem sicheren Sieg über Soterio und N’oubliez jamais.

‚Er wurde zwar etwas aufwändig geritten, aber er hat eben doch genug Klasse für eine solche Aufgabe. Wir haben im letzten Jahr mit ihm sehr hohe Ziele angepeilt, die nicht ganz zu realisieren waren‘, so Trainer Michael Trybuhl nach dem Sieg des Fünfjährigen.

Mit drei Siegen war Torsten Mundry der Jockey des Tages auf dem Grafenberg. Pratos, Ledicea und Free and Easy hießen seine drei Sieger. Einen Erfolg weniger konnte Andrasch Starke verbuchen, der auf Waldmaus und Lord of the Dark punktete.

Im Jockey-Championat konnte er damit zwei Punkte auf Andreas Helfenbein gutmachen, der seine Ritte an diesem Nachmittag krankheitsbedingt absagen musste.

Das erste Rennen des Tages wurde von der heißesten Favoritin gewonnen, als sich die Monsun-Tochter Guardia problemlos gegen Classic Dancer und Fredo durchsetzen konnte. Am Toto gab es aber auch bloß 11:10 für die dreijährige Stute aus dem Stall von Jens Hirschberger, die sicher vor einer guten Zukunft stehen dürfte.

Eine fette Quote gab es in der ‚Wettchance des Tages‘, als die Viererwette Waldmaus – Dorneck – Amelia – Ninja Storm 107.938:10 zahlte. Der Umsatz belief sich nach den acht Rennen auf rund 200.000 Euro.

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