In den Altersgewichtsrennen auf dem Düsseldorfer Grafenberg ging es formgemäß zu. In den Handicaps dagegen eher nicht. Ein wahres Außenseiterfestival gab es in den Ausgleichen. Das begann bereits im dritten Rennen, dem Ausgleich IV über 1400 Meter, in dem der niederländische Gast Racing Times unter Alexander Pietsch als 235:10-Außenseiter Start-Ziel früh in Sicherheit war (Video ansehen). Mit Silberlinde und Kerito auf den Plätzen zahlte die Dreierwette hier 57.713:10.
Im Ausgleich III über 1400 Meter ging es dann genauso weiter, denn die Favoriten Thriller und Royal Salsa blieben unplatziert, während mit For Pro (Andre Best) aus dem Stall von Hans-Heinrich Jörgensen erneut ein Frontrenner zum Zuge kam. 93:10 zahlte der Fuchs auf Sieg. Mit Sumaro und Run Directa auf den Plätzen gab es in der Dreierwette auch hier eine fünfstellige Quote (17.075:10).
Doch damit nicht genug. Auch im Ausgleich IV über 1700 Meter war ein Pferd erfolgreich, mit dem man nicht unbedingt rechnen konnte, als der von Marion Renggli trainierte Waldlord (Foto) unter Steffi Hofer als 244:10-Chance zuschlug.
Die Zweierwette auf Tremendous, der ebenfalls zu langen Odds an den Start gegangen war, zahlte 7486:10. Auch in der Dreierwette gab es mit 44.961:10 eine stolze Quote, obwohl die Favoritin Anapa Angel Dritte geworden war.
In der ‚Wettchance des Tages‘ siegte mit Christoph Columbus (zweiter Tagessieg für Alexander Pietsch) zwar der Favorit, doch da mit The Great Victor, Signora und Bufera auf den weiteren Plätzen Außenseiter landeten, wurde die Viererwette nicht getroffen. In der Dreierwette gab es auch hier fünfstellige Odds (10.361:10).
Seinen dritten Treffer markierte Alexander Pietsch dann im letzten Rennen des Tages, als er mit dem von Waldemar Hickst trainierten 20:10-Favoriten Atila Sher Danon völlig überlegen gegen Wanna Be und Four Dancers zum Zuge kam.
Das erste Rennen der Düsseldorfer Rennsaison 2011 gewann völlig ungefährdet der von Mario Hofer für den Stall-its trainierte Wallach Sir Rarely, der in der 1400-Meter-Prüfung auf der Linie einen Vorteil von sechs Längen gegenüber Shinko Danon hatte.
Beim Umsatz erreichte man nicht ganz die viertel Million. 237.000 Euro flossen beim Auftakt auf dem Grafenberg in den neun Rennen durch die Wettkassen.








