Noch hat noch nicht einmal der erste Renntag des Iffezheimer Frühjahrs-Meetings 2018 begonnen, da kündigt sich mit dem Großen Preis der Badischen Wirtschaft (70.000 Euro) der Gruppe II über 2200 Meter schon das Highlight der Rennwoche an. Zwei Pferde spielen dabei im Vorfeld die Hauptrolle, ob sie diese auch am Sonntag einnehmen werden, bleibt abzuwarten. Zum bereits neunten Mal werden Guignol (Jean-Pierre Carvalho/Filip Minarik) und Iquitos (Hans-Jürgen Gröschel/Eddy Hardouin) aufeinander treffen. Diese beiden belegten in der Reihenfolge Guignol vor Iquitos in diesem Rennen 2017 die ersten beiden Plätze, insgesamt war der Ullmann-Crack Guignol bei den bisherigen acht Duellen sechs Mal besser platziert als Iquitos. Nun bietet sich für den Adlerflug-Sohn Iquitos die nächste Chance seine Bilanz im direkten Vergleich aufzubessern.
„Es ist für ihn der erste Saisonstart, auf 100 Prozent ist er noch nicht, aber seine Verfassung ist so, dass ich eine gute Vorstellung von ihm erwarte“, gab Iquitos-Trainer Hans-Jürgen Gröschel zu verstehen.
Am Sonntag nun bekommen die beiden ewigen Streithähne, die beide unter 60 Kilo und damit Höchstgewicht antreten müssen, allerdings starke Konkurrenz vor die Nase gesetzt. Allen voran ist natürlich der von Jens Hirschberger trainierte Oriental Eagle (Lukas Delozier) zu nennen. Der Campanologist-Sohn gewann gerade den Gerling-Preis nach einem wahren Rekord-Lauf gegen Colomano (Markus Klug/Adrie de Vries) gegen den „Eagle“ nun fünf Pfund ungünstiger steht. „Es wird diesmal nochmal schwerer als in Köln, weil zwei Gruppe I-Sieger im Rennen sind. Wir hoffen trotzdem, dass der Hengst auch den nächsten Schritt macht und mit derselben Taktik nach vorne läuft. Wenn Einer schneller ist, dann darf er gerne die Spitze übernehmen, ansonsten gehen wir nach dem Start wieder vorne“, sagte Jens Hirschberger.
Ebenfalls stark lief im Gerling-Preis Peter Schiergens Walsingham (Andrasch Starke), der auf seiner Heimatbahn Vierter wurde. Auch er ist zu beachten, während Matchwinner (Marian Falk Weißmeier/Fabian Xaver Weißmeier) und Khan (Henk Grewe/Marc Lerner) wohl eher Pferde für die Überraschung sind.













