Wie in den vergangenen Jahren wird auch der diesjährige „Dubai Carnival“, der am 17. Januar 2008 beginnt und am 29. März 2008 mit dem Dubai World Cup-Tag zu Ende geht, mit deutscher Beteiligung über die Bühne gehen. Insgesamt fünf Vertreter aus hiesigen Ställen machen sich zu Beginn des nächsten Jahres auf die weite Reise ins ferne Wüstenemirat.
Bereits als Routinier kann Gestüt Fährhofs Quijano gelten, der bei der letzten Auflage drei Rennen in Folge gewann und im abschließenden Sheema Classic Platz sieben erreichte, dabei aber lediglich dreieinhalb Längen vom Sieger Vengeance of Rain geschlagen blieb und einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen hatte. Diese Prüfung ist auch für 2008 das erklärte Ziel für den Acatenango-Sohn, der seinen Einstand in einer Gruppe-III-Prüfung geben soll.
Er vertritt ebenso den Kölner Stall von Trainer Peter Schiergen wie Margot Herberts dreijähriger Davidoff, in diesem Jahr Sieger im Preis der Wirtschaftsförderung Krefeld sowie zuletzt zweimal Dritter im Preis der Deutschen Einheit in Hoppegarten und im Fürstenberg-Rennen von Baden-Baden. Aus dem Krefelder Quartier von Mario Hofer tritt Stall Jennys dreijähriger Longville den Flug nach Dubai an.
Der Hengst (Foto) belegte zuletzt in einem französischen Listenrennen Platz zwei zu Cristobal, der anschließend auch das letzte Listenrennen Frankreichs auf Gras gewann, in dem der deutsche St. Leger-Sieger El Tango Achter wurde. Der Warendorfer Stall von Peter Rau, der sich in letzter Zeit zunehmend hin zu den internationalen Großereignissen orientiert, will wie der Kölner Asterblüte-Stall zwei Vertreter aufbieten.
Eingeplant sind mit der dreijährigen Chantra und dem sechsjährigen Kiton zwei von Lando stammende Pferde des Gestüts Ittlingen. Kiton ist in diesem Jahr trotz guter Leistungen auf Gruppe-und Listen-Parkett sieglos geblieben, während Chantra je zwei Siege und zwei dritte Plätze auf Listen-Ebene erzielte. Wie es heißt, könnte Chantra gleich am Eröffnungstag in einem Gruppe-III-Rennen für Stuten zum Einsatz kommen.










