Dubai: Dettori und Igor Protti stehlen Davidoff die Show

Die deutschen Trainer müssen in Dubai beim diesjährigen Racing Carnival auch nach dem dritten Renntag weiter auf den ersten Sieg warten. Drei Pferde aus deutschen Quartieren waren am Donnerstag in Nad Al Sheba angetreten, doch keiner aus diesem Trio schaffte es in die Platzierung.

Dafür trumpfte mit der Godolphin-Neuerwerbung Igor Protti (Foto) ein ehemals von Andreas Wöhler trainiertes Pferd ganz groß auf. Der Sechsjährige gewann das Dubai Potline Handicap überlegen.

Mit Frankie Dettori im Sattel hatte der Opening Verse-Sohn in dem 2000 Meter-Rennen auf der Sandbahn (110.000 Dollar) im Ziel dreieinhalb Längen Vorsprung vor dem De Kock-Schützling Bennie Blue, hinter dem Acrobatic auf den dritten Platz kam.

Doch für Dettori war das nicht der einzige Treffer an diesem Abend, denn eine Stunde später setzte er mit dem Favoriten Blackat Blackitten im Dubai Billet Handicap (1600 m, Sand, 110.000 Dolllar) gleich noch einen drauf, als er Akona Matata und den aus deutscher Zucht (Auenquelle) stammenden Gongidas auf die Plätze zwei und drei verwies. Der lange führende Acatenango-Sohn Quorum kam dagegen nur auf den neunten Platz.

Im Hauptrennen des Tages, dem Al Rashidiya, einer Gruppe III-Prüfung auf der Grasbahn über 1777 Meter, dotiert mit 200.000 Dollar, ging Dettori dagegen auf dem stark beachteten Teslin (Neunter) ebenso leer aus wie der Favorit Jay Peg (der Herman Brown-Schützling wurde Sechster) und die deutsche Hoffnung Davidoff, der gar als Zehnter und damit Letzter über die Linie kam.

Unterwegs lag der Montjeu-Sohn aus dem Asterblüte-Stall unter Andrasch Starke hinter Jay Peg auf dem zweiten Platz, doch als es in der Zielgeraden zur Sache ging, musste der Vierjährige schnell die Segel streichen. Der Sieg ging schließlich überaus leicht an den Iren Lord Admiral, der sich unter Mick Kinane gegen Gharir und Yasoodd behaupten konnte.

Für Kinane war das der zweite Tagestreffer, denn er hatte mit dem Aga Khan-Hengst Mourilyan (Trainer John Oxx), ein Sohn des Isarländer Stallion Desert Prince, bereits zuvor das Dubai Casthouse Handicap (2400 m, 120.000 Dollar) an sich gebracht, in dem Nina Bachs Silverlord (Richard Mullen) Platz elf belegte. Mourilyan empfahl sich mit seinem leichten Sieg für bessere Aufgaben, feierte bei seinem erst fünften Start seinen dritten Sieg.

Auch der zweite Starter der jungen Trainerin Nina Bach, der sechsjährige Alpacco, spielte im Dubal Trophy Handicap (1600 m, 120.000 Dollar) unter Andrasch Starke keine Rolle, belegte als Außenseiter Platz zwölf. Hier gab es den dritten Erfolg für Trainer Saeed Bin Suroor, als sich seine dritte Farbe River Tiber gegen den Trainingsgefährten Dijeer und Instant Recall behauptete.

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