Der von Markus Klug in Heumar bei Köln für Horst Pudwill trainierte Dschingis Secret (38:10) hat am Sonntag den mit 175.000 Euro und zur Gruppe I zählenden 127. Longines Großen Preis von Berlin gewonnen.
Der Soldier Hollow-Sohn, der nach seinem überlegenen Erfolg im Hansa-Preis während der Hamburger Derbywoche hinter dem englischen Gast Hawkbilll (Charlie Appleby) als zweiter Favorit ins Rennen gestartet war, kam am Ende noch zu einem leichten Erfolg. Von Stalljockey Adrie de Vries bekam der Klug-Schützling immer im Fahrwasser des vorne weg marschierenden englischen Favoriten ein perfektes Rennen serviert. Kurz sah es so aus, als könne Reiter James Doyle, der den am Vorabend in den USA schwer gestürzten William Buick ersetzte, mit Hawkbill in Front liegend entscheidend beschleunigen, doch hatte der niederländische Spitzenjockey auf Dschingis Secret sofort eine Antwort parat (Zum Video).
Etwa dreihundert Meter vor dem Ziel hatte er dann schließlich mit seinem Partner auch den Wiederstand des Engländers gebrochen und galoppierte einem sicheren Erfolg entgegen. Hawkbill, der wie gesagt lange für das Tempo verantwortlich war, hatte seineseits keine Mühe den dritten Platz gegen den zweiten Godolphin-Vertreter Racing History (Saeed Bin Suroor/Gerald Mosse) zu verteidigen. Vierter wurde mit Colomano, der aus dem Mitteltreffen noch schön in die Partie fand und sich fast noch das dritte Geld geschnappt hätte, ein weiterer Vertreter aus dem Champion-Quartier von Markus Klug.












