Dschingis First sollte endlich auch „first“ sein

Der Star der ersten knapp 40 Minuten der Iffezheimer Donnerstags-Veranstaltung ist ohne jede Frage der von Markus Klug für Horst Pudwill trainierte Dschingis First, unter anderem ein rechter Bruder des Gruppe I-Siegers Dschingis Secret und des Derby-Zweiten des Vorjahres Destino.

Dass der Soldier Hollow-Sohn aus der Zucht des Gestüts Park Wiedingen, der als Jährling bei der BBAG stolze 500.000 Euro kostete, zum jetzigen Zeitpunkt noch sieglos ist, damit hätte wohl nur die wenigsten Beobachter der Szenen gerechnet. Aber, und das beweist ein Blick auf die Rennleistung, Dschingis First hat sich seine gesamte Rennkarriere über stets mit der Jahrgangsspitze auseinandergesetzt.

Als Zweijähriger lief er im Herzog von Ratibor-Rennen schon gruppeplatziert, in diesem Jahr wurde er Dritter im pferdewetten.de – Bavarian Classic, Vierter in der Kölner „Union“ und im IDEE 150. Deutschen Derby Sechster hinter dem Sieger Laccario. Auch wenn er am Donnerstag all seinen Gegnern Gewicht geben muss, so steht der Klug-Schützling, der von Martin Seidl geritten wird, vom Papier her vor einem Spaziergang über die 2400 Meter, auch wenn er auf durchlässigem Boden stärker ist (zum Rennen).

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