Ehe sich die Rennbahn in Dresden-Seidnitz am 16. November in den wohlverdienten Winterschlaf begeben wird, laufen am Samstag, sozusagen als Iffezheimer Intermezzo, zum vorletzten Mal die Galopper an der Elbe um die Wette. Sieben Rennen stehen auf der Karte, darunter Jahrgangsvergleiche für die Zwei- und Dreijährigen und der Buchmacher Albers Steher Cup, der als Ausgleich III ausgetragen wird. Zum 95. Mal kommt diese Traditionsprüfung zur Austragung und nach Möglichkeiten soll am Ende der 2950 Meter ein Dresdener Heimerfolg stehen.
Für diesen könnte Ustana aus dem Quartier von Lutz Pyritz sorgen. Immerhin war die siebenjährige Lomitas-Tochter in diesem Examen vor gut einen Jahr Zweite hinter dem Röttgener Elias. Ebenfalls wieder mit von der Partie sind der damals drittplatzierte King Goofi aus dem Stall von Werner Glanz und Martin Mayers Niron, der hinter Elias Sechster wurde. Ustana, die von Carlos Henrique geritten werden wird, ist in diesem Jahr auf ihrer Heimatbahn sehr unterschiedlich gelaufen. Ein neunter und ein achter Platz (über 2000 Meter) standen bei den ersten beiden Auftritten zu Buche. Später als es über 200 Meter weiteren Weg ging, stieg auch die Formkurve der Stute an. Im August belegte sie einen guten zweiten Platz hinter Guido Försters New Jersey, der am Samstag unter Ionnis Poullis auch zu den Gegnern zählen wird. Es wird der 17. Saisonstart des Liquido-Sohnes, der bislang auf Distanzen zwischen 1400 und 2200 Meter unterwegs war, sein. Nun also der deutliche Sprung auf die Marathondistanz. Es bleibt abzuwarten, wie er mit dieser Steigerung zu Recht kommt.
Eine scharfe Klinge sollte auch Peter Schiergens Usbekia schlagen. Für die vierfache Saisonsiegerin, die von Amateurchampion Vinzenz Schiergen gesteuert wird, kommt mit guter Gesamtform an den Start. Allerdings startet auch sie erstmals über solch weite Distanz. Mehr zum Renntag in Seidnitz lesen Sie in der nächsten Ausgabe der „Sport-Welt“.













