Als 32:10-Favoritin war Erika Mäders Stute Cliffrose im BMW Sachsen Preis in Dresden an den Ablauf gegangen. Und dass das nicht zu Unrecht der Fall war, bewies die Vierjährige unter Viktor Schulepov am Sonntag in Seidnitz eindrucksvoll. Vor vollen Rängen gestaltete die Monsun-Tochter das mit 20.000 Euro dotierte Listenrennen über 2000 Meter in der Zielgeraden zu einer Solopartie, kam sechs Längen vor dem von dem Außenseiter White Lightning angeführten Rest als Siegerin über die Linie.
Hinter dem Schimmel landete mit Koffibini eine weitere Stute auf dem dritten Platz. Die mitfavorisierte Ittlingerin Daytona, die zuletzt in Baden-Baden noch vor Cliffrose und Koffibini geblieben war, diesmal aber auch ungünstiger stand, wurde nur Sechste.
Mann des Tages in München-Riem war Jean-Pierre Carvalho. An seiner ehemaligen Wirkungsstätte gewann der Franzose gleich vier Rennen, darunter auch den Ausgleich II mit dem von Axel Kleinkorres trainierten Salontiger. Der Neusser Trainer gewann auch noch mit der Stute Danny belle, die Reise nach München hatte sich für ihn also wieder einmal gelohnt.
Den stark besetzten Ausgleich I in Köln gewann der Seriensieger Quijano aus dem Stall von Peter Schiergen. Der 22:10-Favorit setzte sich gegen Glad Lion und Kiton, und damit gegen zwei weitere stark gewettete Pferde durch.










