Sowohl in Köln, Hannover und München stand am Pfingstsonntag jeweils ein Ausgleich II auf dem Programm. Der von vielen vielleicht mit der größten Entspannung Erwartete war vielleicht jener in der bayerischen Landeshauptstadt. Denn in diesem startete mit dem nach langer Verletzungspause bei zwei Starts noch unbesiegte und stets hocheingschätze Görlsdorfer Simon de Vlieger (25:10).
Seinem Namen alle Ehre machend, flog der von Axel Kleinkorres trainierte Dutch Art-Sohn in der Geraden von sehr weit hinten durchs Feld und kam am Ende noch sicher nach Hause. Man darf gespannt sein, wie weit der Kleinkorres-Schützling, der diesmal von Stephen Hellyn geritten wurde, die Karriereleiter noch nach oben klettern kann. Nach aktuellem Eindruck sollte er noch einiges mehr im Tank haben.
Ebenso leicht wie in München Simon de Vlieger kam in Hannover Sascha Smrczeks Dolokhov zu seinem ersten Ausgleich II-Sieg. Ebenfalls von weit hinten kommend, stieß der Harbour Watch-Sohn an der Innenkante durch und war bereits einige Meter vor dem Ziel als Sieger hochgezogen. Im Sattel des 103:10-Außenseiters saß Bayarsaikhan Ganbat.
Genau auf der Linie hatte in Köln Jens Hirschbergers Valluga (36:10) die Nase vorne. Doch lag das nicht daran, dass die Campanologist-Tochter so lange kämpfen musste, sondern daran, dass sie ca. 400 Meter an der Innenkante liegend überhaupt keine Passage fand. Diese dann endlich doch gefunden, pachte sie auf den letzten 75 Metern atemberaubend an und nagelte Yasmin Almenräders Nacida genau auf der Linie mit einem kurzen Kopf fest. Auch das war eine sehr feine Leistung, die Lust auf mehr gemacht hat, zumal die Hirschberger-Stute nun bereits zum vierten Mal in Folge gewinnen konnte.











