Bei ihrem Debüt waren sie in Köln bereits aufeinander getroffen. Andreas Wöhlers Samardal und der Ulllmann-Hengst Low Key (Foto). Damals lief Erstgenannter als Zweiter das bessere Rennen, blieb klar vor dem Pentire-Sohn, und so war es auch kein Wunder, dass der Wöhler-Schützling am Samstag, bei ihrem erneuten Aufeinandertreffen in Mülheim, in klarer Favoritenrolle stand (Video ansehen).
Und dieser schien er auch gerecht zu werden, als er Mitte der Geraden an der lange führenden Außenseiterin Raise A Smile vorbeigegangen war.
Doch damit war die Partie noch nicht entschieden, denn aus hinteren Regionen drehte nun Low Key so richtig auf und flog noch leicht an dem Favoriten vorbei.
‚Er hatte sich nach dem ersten Start schon gut weiterentwickelt und deshalb hatten wir heute durchaus Mumm‘, erklärte Trainer Jens Hirschberger nach dem Rennen über den Sieger, der nun in einem Auktionsrennen weitermachen könnte.
Im Stutenrennen über die Meile setzte sich die von Peter Schiergen trainierte Team Valor-Lady Hasay (Andrasch Starke) nach einem Rennen von der Spitze aus leicht durch. Universe kam vor der Manduro-Schwester Mandura, die nicht den besten Rennverlauf hatte, und erst spät auf freue Bahn kam, auf den zweiten Platz.
‚Das war ein leichter Sieg, sie ist ein zähes Mädchen, wir machen aber auf der kleineren Route weiter‘, hieß es aus dem Umfeld der Siegerin.
Erfolgreichste Aktive waren in Mülheim mit je zwei Siegen Andrasch Starke und Stephen Hellyn. Viel Geld gab es in der Wettchance des Tages, denn für den Einlauf Ferro Sensation, Sovrano, Fireside und Tidara Angel gab es in der Viererwette die stolze Quote von 225.398:10.
Bei herrlichem Wetter kamen rund 8.000 Besucher zum Raffelberg. Der Umsatz nach den neun Rennen belief sich auf 171.395,75 Euro.










