Vielleicht die imponierendste Leistung einer Dreijährigen in den Maidenrennen 2008 zeigte am Samstag in Krefeld Goathemala. Die Black Sam Bellamy-Tochter aus dem Asterblüte-Stall von Trainer Peter Schiergen gewann bei ihrem Debut gegen hochgehandelte Konkurrenz (immerhin war mit Majura, die Vierte wurde, eine Schwester der Diana-Siegerin Mytic Lips mit von der Partie) wie sie wollte.
Dass es im Ziel nur zweieinhalb Längen waren, die sie vor der Zweiten Natalis (lief nach Startverlust ein bärenstarkes Rennen) war, lag ausschließlich daran, dass Andrasch Starke schon früh die Hände herunternahm.
‚Dass sie so gewinnen würde, hätte ich nicht gedacht. Leider hat sie noch keine Nennungen für große Rennen‘, so Siegtrainer Peter Schiergen über die Fährhoferin (Foto).
Hatte Waldemar Hickst mit Majura noch kein Erfolgserlebnis zu verzeichnen, so stellte er eine Stunde später mit dem Hengst Lindner den Sieger im 1700 Meter-Maidenrennen. Unter Formjockey Terry Hellier siegte der Golan-Sohn mühelos gegen National War und Night Prince.
‚Wir machen mit ihm erst einmal auf der kleineren Route weiter, die Saison ist noch lang‘, hieß es von seiten des Trainers zu seinem Schützling. Bei seinem Erfolg ging es über 1700 Meter. Waldemar Hickst: ‚Ich glaube nicht, dass er der richtige Steher ist, wir werden auf dieser Distanz bleiben.‘










