Start-Ziel gehört auf dem Rennplatz in Goodwood eigentlich eher zu den Praktiken, die nicht so häufig von Erfolg gekrönt sind. Das störte Charlie Applebys für Godolphin trainierte Wild Illusion (50:10) am Donnerstagnachmittag aber einmal gar nicht.
Denn genau mit dieser Taktik stiefelte die Nichte der am Sonntag im 160. Henkel-Preis der Diana startenden Realeza unter Reiter William Buick in den zur Gruppe I zählenden und mit 600.000 Pfund dotierten Nassau Stakes einem am Ende doch recht leichten Erfolg entgegen, wehrte alle Angriffe, hauptsächlich den der am Ende zweitplatzierten Urban Fox (William Haggas), ab. Rang drei ging hauchdünn zurück an die an der Innenseite kurz noch chancenreicher wirkende Veracious (Sir Michael Stoute).
Für die dreijährige Wild Illusion war es bereits der zweite Gruppe I-Treffer ihrer Karriere, nachdem sie als Zweijährige bereits in Frankreich den Prix Marcel Boussac gewonnen hatte. Die Siegerin verfügt über einen starken deutschen Zucht-Hintergrund. Die von Godolphin gezogene Dubawi-Tochter ist eine Tochter der von der Stiftung Gestüt Fährhof gezogenen Monsun-Stute Rumh. Rumh wechselte 2009 bei Book 1 der Tattersalls October Sale für 300.000 Guineas in den Besitz von Sheikh Mohammeds mächtigem Godolphin-Unternehmen und gewann für die „Blauen“ später auf Listenebene.











