„Das gibt jetzt eine so dicke Dreierwette“, sagte Rennbahnkommentator Manfred Chapman nach dem Hamilton-Rennen. Denn die Sieglosen-Prüfung endete nach 2200 Metern mit einer faustdicken Überraschung.
Keines der drei Pferde, das am Oos-Toto unter 100 notierte, schaffte es in die Platzierung. Belmundo, Super Directa und Mordor hatten mit der Endscheidung in dem mit 6.500 Euro dotierten Rennen nichts zu tun.
Der Sieg ging in den Form-Stall von Werner Hefter (Meetingstreffer Nr. 2 und Trainer des stark gesteigerten Betty Barclay-Zweiten Bergo). Dieser sattelte nicht nur den erfolgreichen Byron (135:10, Foto links), sondern auch den Drittplatzierten Wellinas. Zwischen beide schob sich mit dem stark laufenden Esparanto aus dem Steinmetz-Stall ein weiterer Außenseiter.
Die von Byron, einem Monsun-Sohn des Stalles Talhof, angeführte Dreierwette zahlte 17.836 für 10 Euro Einsatz. Byron absolvierte seinen vierten Lebensstart und war zuletzt Fünfter in Frankfurt geworden. Der Hengst, auf dem Adrie deV ries seinen dritten Meetingssieg feierte, besitzt noch eine Nennung für das Deutsche Derby und könnte über den Großen Radeberger Preis in Dresden das Blaue Band anpeilen.
Dieses Ziel dürfte man im Bona-Lager von Belmundo nach dem Laufen am Dienstag ad acta gelegt haben. Andrasch Starke musste den Hengst wie schon bei dessen letzten Starts früh bemühen, erkämpfte sich nach ein wenig Pech im Bogen aber immerhin noch Rang vier mit dem 21:10-Favoriten.
Mit Magnificent sah man am Dienstag einen weiteren Sieger des Derbyjahrgangs. Unter Andrasch Starke gewann der Sternkönig-Sohn aus dem Recke-Stall sein bereits zweites Rennen in diesem Jahr und sollte sich nach dieser Vorstellung weiter steigern können.











