Dreij?hrige: La Peinture und Il Divo Klassik-Kandidaten?

Gute Dreijährige dürfte man am Sonntag in den Maidenrennen für den Derbyjahrgang auf allen drei Bahnen gesehen haben. Das offenbar sehr stark besetzte Maidenrennen über 2000 Meter in Hannover gewann der von Andreas Wöhler trainierte Debutant Il Divo (Jozef Bojko, 93:10) in glänzender Manier mit dreieinhalb Längen Vorteil gegen Sushitan und Isario, die beide ebenfalls zum ersten Mal am Start erschienen waren.

Il Divo, ein Dashing Blade-Sohn, besitzt kein Engagement für das Derby, aber bekanntlich besteht ja in dieser Saison die Möglichkeit einer Nachnennung. Eingeschrieben ist der Hengst jedenfalls im Bavarian Classic in München.

Das Maidenrennen über die Meile gewann mit der Hickst-Stute Masako ein offenbar ebenfalls sehr veranlagtes Pferd, denn es sah schon sehr gut aus, wie die High Chaparall-Tochter unter Jean-Pierre Carvalho gegen Indian Sun und Anna Royal spazieren ging.

Ein sehr gutes Pferd dürfte man in Krefeld auch mit der Stute La Peinture gesehen haben, wie Masako im Besitz von Dr. Christoph Berglar. Die Peintre Celebre-Tochter aus dem Stall von Waldemar Hickst gewann unter Adrie de Vries in sehr gutem Stil gegen die Schlenderhanerin Servenya, hinter der Senata aus dem Stall von Hans Blume sehr gut debutierte.

‚Ich hatte schon Mumm auf sie‘, sagte Trainer Waldemar Hickst (Foto) nach dem Rennen über die Stute, die noch eine Nennung für das Schwarzgold-Rennen in Köln und den Preis der Diana besitzt.

Zwar kein Derbykandidat, aber offenbar ein sehr gutes Pferd ist der von Mario Hofer trainierte Laokoon, der auf der Heimatbahn in einer 1400 Meter-Prüfung spazieren ging, mit fünf Längen Vorsprung gegen die Favoritin Eneyda gewann, von der es bis zur Dritten Romana noch einmal dreieinhalb Längen waren. Eddy Pedroza saß im Sattel des Siegers. ‚Ein gutes Pferd, wo wir weitermachen wissen wir noch nicht‘, hieß es aus der Umgebung des Siegers.

Mario Hofer stellte auch in München eine dreijährige Siegerin, als wie erwartet Atalia auf der kurzen Distanz (1300 m) unter Alessandro Schikora nicht zu schlagen war. Hinter der Sholokhov-Tochter landeten mit Attolini und Grey Power aber zwei Außenseiter.

Das 2000 Meter-Maidenrennen in München ging an Stall Turffighters Act One-Tochter Sister Act. Die Lady aus dem Stall von Mirek Rulec setzte sich unter Andreas Göritz nach einem Rennen von der Spitze aus in einem Iffezheimer Einlauf gegen die Auenquellerin Kadina durch, hinter der Elba den dritten Platz belegte. Pech hatte hier die Wöhler-Stute Talyzia, deren Jockey Eugen Frank die Bügel verlor, woraufhin das Schicksal der Zilzal Zaman-Tochter besiegelt war.

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