Die Diana kann kommen. So das Fazit des Teams Schlenderhan nach der ersten Prüfung im Krefelder Stadtwald. Denn wie die dreijährige Miramare ein sicher ausgezeichnet besetztes Rennen gewann, machte schon mächtig Eindruck. Überlegen sechs Längen – so der Richterspruch nach dem 2200 Meter-Rennen.
In der Gegenseite übernahm Terry Hellier auf der von Rainbow Quest stammenden Fuchslady die Spitze, hatte zunächst sicher kein optimales Rennen und ging im ersten Drittel des Rennens weite Wege. Doch das machte kaum etwas aus. Als Hellier anfangs der Geraden den Miramare-Turbo zündete, war die Sache gelaufen. Auf einen Ruck verabschiedete sich die 15:10-Favoritin von der achtköpfigen Konkurrenz.
„Wir hatten das schon so von ihr erwartet“, sagte Trainer Jens Hirschberger nach dem Treffer der Schwester von Macleya, die am Mittwoch in Frankreich ein Grupperennen gewann. Der Schlenderhan-Coach weiter: „Miramare zählt sicher zu unseren besten Stuten und besitzt nach wie vor eine Nennung für die Diana. Wenn sie das Rennen gut verkraftet, ist die Diana natürlich auch das nächste Ziel.“
Auf dem zweiten Platz hinter Miramare lief die Ebbesloherin Avanti Polonia (65:10) ein sehr gutes Rennen, empfahl sich deutlich vor dem Rest ebenfalls für bessere Aufgaben.
Dritte wurde die Montjeu-Tochter Little Memories aus dem Blume-Stall vor der Riesenaußenseiterin Wutzeline, während die beiden stark gewetteten Pferde Palace Princess und Tanimara äußerst blass blieben.
Im zweiten Dreijährigen-Rennen des Tages beendete Kick Hunter nach 1700 Metern eine längere Dursttrecke von Champion Peter Schiergen, wurde nach Davidoff und Alaska River zum dritten Dreijährigen-Sieger in 2007 des Asterblüte-Stalles.
Der Royal Dragon-Sohn setzte sich unter Andrasch Starke souverän gegen Pace Telecom Flyer und den 17:10-Favoriten Directa’s Digger durch. Am Toto zahlte Kick Hunter, für den es nun im Bremer Auktionsrennen weitergehen könnte, 32:10.












