Zwei Dreijährigenrennen gab es neben dem Hauptrennen am Sonntag in Frankfurt. Beide gingen in den Hickst-Stall. Im ersten Dreijährigenrennen in Frankfurt, das über die Meile führte, siegte erwartungsgemäß der von Waldemar Hickst für WH Sport International trainierte Pacha. Der Wallach (Foto, 20:10), der im vergangenen Jahr sogar im Preis des Winterfavoriten startete, sprang zwar schlecht ab, kam mit gutem Speed unter Formjockey Adrie de Vries aber dann zum Schluss noch sicher gegen den Lokalmatadoren Twain und Andreas Wöhlers Top Tip hin (Video ansehen).
Auch das zweite Rennen für den Derbyjahrgang in Niederrad gewann die Kombination Hickst/De Vries, als der debütierende Sholokhov-Sohn Lochnagar aus dem Stall Pregel den lange führenden Quantos (W.Figge/K.Kerekes) genau auf der Linie abfing. Der Sieger und auch sein runner-up besitzen beide noch eine Nennung für das Österreichische Derby. Quantos ist aber auch noch für das Deutsche Derby genannt (Video ansehen).
‚Er geht jetzt erst einmal in Auktionsrennen‘, so Waldemar Hickst über den Sieger. Auch Wolfgang Figge, der mit der Karlshoferin Kolosseum auch die Drittplatzierte stellte, war mit seinem Pferd zufrieden. ‚Von dem wird man noch einiges sehen‘, war der Münchener überzeugt.
Ausschließlich Stuten waren in einem 2000 Meter-Rennen für die Dreijährigen in Hoppegarten zugelassen. Dabei gab es ein spannendes Finale zwischen zwei Debütantinnen, aus dem schließlich die von Peter Schiergen für den stall Nizza trainierte Dylan Thomas-Tochter Nymphea als Siegerin hervorging.
Unter Andrasch Starke setzte sich die 46:10-Chance gegen die Außenseiterin Apisata aus dem stall von Christian von der Recke durch. Dritte wurde Caitania, hinter der mit Faizeh eine weitere Debütantin die Viererwette komplettierte.
Im Vorlauf zur Sparkassen Sprint-Serie, einem 1200 Meter-Rennen, das auf der Geraden Bahn gelaufen wurde, war die von Paul harley für Uli Zerrath trainierte Big Shuffle-Tochter Miss Coral unter Norman Richter völlig überlegene Ware. Sie siegte mit fünf Längen Vorsprung vor Alpha und Sol Y Vida. Nun steht für sie demnächst ein Start in Baden-Baden an.
Im dritten Dreijährigenrennen in Hoppegarten waren die Hengste unter sich. es ging über 2200 Meter und mit dem Lokalmatadoren Macao aus dem Stall von Roland Dzubasz gab es einen klaren Favoriten, denn der Motivator-Sohn stand am Toto 17:10.
Allerdings hatte der Hengst, der im Vorjahr Fünfter im Preis des Winterfavoriten war, große Schwierigkeiten an der ersten Ecke, als er offenbar auf dem falschen Bein galoppierte und so sehr viel Schwung verlor. So reichte es bei der Endabrechnung nur zu Platz drei. Der Sieg ging überraschend an den von Hans-Jürgen Gröschel trainierten Hour of Power (Viktor Schulepov), der sich gegen Santarius sicher durchsetzte und dabei 207:10 am Toto zahlte.










