In München stehen am Montag im Rahmenprogramm zwei Dreijährigenrennen an, wobei es einmal über 1400 und einmal über 2000 Meter geht. Dabei scheint das Fliegerrennen nicht besonders aufregend besetzt zu sein, weshalb der Sieg hier vielleicht gleich an die Debütantin Vitessa aus dem Asterblüte-Stall von Trainer Peter Schiergen gehen kann.
Interesanter ist da wohl schon das Rennen über den Weg, denn hier kommen mit Karibiksturm und Dagostino zwei Pferde an den Start, die noch eine Derbynennung besitzen. Karibiksturm muss seine bisherigen Leistungen sicher steigern, Dagostino, der vor Ort von Jutta Mayer trainiert wird, ist dagegen Debütant. Der Tiger Hill-Sohn ist der Erstling der Gruppesiegerin Deva.
Allerdings ist er nicht der einzige Starter des Gestüt Park Wiedingens in diesem Rennen, denn mit von der Partie ist auch noch die aus dem Stall von Waldemar Hickst kommende Quillaja, die nach ihrem guten Debüt in Krefeld, wo sie Dritte wurde, vielleicht sogar in der Favoritenrolle stehen könnte. Die wie Dagostino von Tiger Hill stammende Stute besitzt noch eine Diana-Nennung.
Ebenfalls zwei Prüfungen für den Derbyjahrgang gibt es im Weidenpescher Park. Dort geht es einmal über 1400 und einmal über 1850 Meter. In der 1400 Meter-Prüfung dürfte der Favorit in Gestalt des Zoppenbroichers Tom Sawyer am Platz trainiert werden. Sein dritter Platz aus Frankfurt ist durch die vor ihm platzierten Pferde durchaus aufgewertet worden und die Gegner scheinen nicht übermäßig stark zu sein.
Spannender verspricht die Sache in der zweiten Dreijährigenprüfung zu werden, denn hier treffen mit Falun aus dem Formstall von Andreas Trybuhl, und dem Ittlinger Alietto, der von Peter Schiergen zu Mario Hofer wechselte, zwei Pferde aufeinander, die bereits gewonnen haben. Und diese beiden treffen in Form von Ablida (Trainer Peter Schiergen) und Power Penny (Andreas Wöhler, Foto) auf zwei glänzend gezogene Debütanten.
Mit drei Dreijährigenrennen, zusätzlich zum Hauptrennen, dem Derby-Trial, kann man in Hannover aufwarten. Dort sind mit Rennen über 1400, 1900, und 2200 Metern alle Bereiche abgedeckt. Das 1900 Meter-Rennen wendet sich dabei an die Stuten. Mit der Big Shuffle-Tochter Wenchita dürfte es dabei eine klare Favoritin geben, denn beim Debüt scheiterte die Fährhoferin nur an der guten Wildfährte. Da wird es auch für die Debütantinnen Velsheda und Remera schwer, letztere ist gegenüber Wenchita auch nicht die Wahl von Wöhler-Stalljockey Eduardo Pedroza.
Das interessanteste Dreijährigenrennen am Montag, von den Hauptrennen einmal abgesehen, könnte aber das sechste Rennen in Hannover sein, denn mit dem Lomitas-Sohn Cassaias tritt ein Pferd an, das auf jeden Fall noch ein Kandidat für das Blaue Band ist.
Beim Debüt in Hoppegarten war er gegen gute Konkurrenz gleich siegreich, man will ihn Schritt für Schritt aufbauen. Da wird ihm auch mit Höchstgewicht die Favoritenrolle zufallen. Aufpassen muss der Wöhler-Schützling wohl auf Snooker und Sordino, die in gut besetzten Rennen alles andere als schlecht debütierten. In der 1400 Mweter-Prüfung auf der Neuen Bult steht mit Kalibo Danon ein weiteres in Ravensberg trainiertes Pferd in der Favoritenrolle, auch wenn der Hengst die Erwartungen im Bremer Auktionsrennen nicht erfüllen konnte.











