Gleich im ersten Rennen der Veranstaltung in Nancy am Dienstag gab es aus deutscher Sicht Erfreuliches zu berichten. Der von Heinz Hesse (Foto) in Frankfurt trainierte Pelvoux schaffte einen Handicapsieg über 2950 Meter in leichter Manier. Der Siebenjährige siegte mit zweieinhalb Längen Vorteil als 39:10-Chance in einem 17.000er ganz locker und verwies mit Davy Bonilla im Sattel Beau Marchand und den von Manfred Weber vorbereiteten Group Captain, der von Daniele Porcu geritten wurde, auf die Plätze.
Gestüt Karlshofs dreijährige Stute Chattleya (D.Porcu) siegte für Düsseldorf-Coach Sascha Smrczek mit großer Überlegenheit in einem 2400-Meter-Verkaufsrennen. Die in den Farben des Gestüt Karlshof laufende Stute lief erstmals unter der Regie von Sascha Smrczek und zeigte frappierende Steigerung, als sie unangefasst als 91:10-Chance die Konkurrenz düpierte und in der 14.000-Euro-Prüfung zum Zuge kam.
Der Numerous-Sohn Mantino (D. Porcu) schaffte in eine weiteren Handicap-Rennen den dritten deustchen Erfolg (220:10) am Frankreich-Dienstag. 220:10 notierte der Gülcher-Schützling am Totalisator, Werner Hefters Tatort (V. Vion) fühlte ihm zwar auf den letzten 200 Metern mächtig auf den Zahn, aber Mantino wehrte sich und siegte. Die deutsche Zweierwette zahlte bei PMU 1467:10. Die weietren Deutschen in diesem Rennen landeten außerhalb der Platzierung.
Im einem Hürdenrennen kam Waldemar Himmels Nadessa (J.-G.Gueracague) nach einem Rennen aus dem Vordertreffen nur auf Platz sieben. Sie hatte zuvor auf der Hürdenbahn gute Leistungen gezeigt.
Mirek Rulecs Besito (R.Auray) startete als Favorit in einem Verkaufsrennen. Doch konnte der Schimmel nach einem Rennen von der Spitze aus am Ende der 2400 Meter langen 13.000-Euro-Prüfung nicht unter den ersten drei Pferden landen. Es siegte Gallardo, der sich gegen den Ex-Deutschen Dwilano (J.Claudic) behauptete.
In einem Jagdrennen wurde Val de Rama (J.-G.Gueracague) dann Dritte, nachdem die Himmel-Stute lange gut positioniert gewesen war. Nach 4200 Meter fehlten ihr im 22.000er aber einige Längen, um siegreich zu sein. Dennoch wieder eine tolle Hindernis-Leistung der vom Gestüt Auenquelle gezogenen King’s Best-Stute aus dem Besitz von Erika und Waldemar Himmel.
In einem Dreijährigenrennen (1950 Meter, 16.000 Euro) startete Hans Blumes Benisio und zog sich als Vierter mit Daniele Porcu im Sattel erneut in Frankreich gut aus der Affäre. Als Sechster debütierte Rupert Plerschs Zulu King (V.Vion) aus dem Stall von Werner Hefter gut genug, während Waldemar Hicksts‘ Debütantin Gylata (D.Bonilla) auf Anhieb noch nicht überzeugen konnte und weit vom Finale entfernt blieb.












