Den Samstagsrenntag im Magdeburg Herrenkrug wird die junge Reiterin Manuela Murke so schnell sicher nicht vergessen. Die am Stall von Peter Rau in Warendorf beschäftigte Amazone (Foto) gewann gleich drei der sieben Rennen. So etwas war ihr bislang noch nie gelungen. Zunächst punktete sie mit der Außenseiterin New game, dann mit Tacamo im besten Handicap des Tages und in der abschließenden Prüfung kam sie Start-Ziel mit Doran nach Hause.
Mit dieser Performance stellte Manuela Murkle sogar Filip Minarik in den Schatten. Der Champioantsanwärter konnte nur mit Rose des Vents in der Auftaktprüfung punkten, das aber nach einem ziemlich kaltschnäuzigen Ritt. Damit verkürzte Minarik den Abstand auf den in Kanada reitenden Eduardo Pedroza.
Die Stute aus dem Stall von Peter Remmert war neben Tacamo und Panicaut im B-Rennen der einzige Favorit der an diesem Nachmittag zum Zuge kam, bei dem Wetter, Besuch und auch das Einhalten der Zeit stimmte, was auf den deutschen Bahnen ja nicht unbedingt die Regel ist.
Erstaunlich: Keines der sieben Rennen wurde von einem in Ostdeutschland tätigen Trainer gewonnen, es siegten nur die Gäste aus dem Westen.











