Eigentlich ist der Tradi-tionstermin mit dem „Großen Preis“ in Mülheim der 1. Mai. In diesem Jahr ist man eine Woche später dran. Allerdings hätte man sich bei der 81. Auflage des Großen Preis der Stadt Mülheim an der Ruhr, in dem es 15 000 Euro zu gewinnen gibt, schon den einen oder anderen Starter mehr gewünscht.
Sechs sind es auf der 2200-Meter-Distanz geworden, drei davon vertreten den Stall von Trainer Mario Hofer. Möglicherweise die Nummer eins ist Academy Reward, der Ritt von Peter Heugl (Foto). „Der hat sich über Winter noch einmal verbessert“, sagt der Trainer, „in der Arbeit vor dem Laufen in Hannover ist er so die Zielgerade hochgebrummt, dass ich gesagt habe, ich schicke ich dorthin, auch wenn es ein Listenrennen ist.“
Und dort war nur ein gewisser Arcadio vor ihm. Für Kelim, auf dem Marvin Suerland ein gutes Engagement hat, war der Start im Norden hinter Academy Reward ein Comeback nach einer gesundheitlich bedingten Pause. „Er hat das Rennen noch gebraucht“, sagt Hofer, der auch noch Lourival ins Rennen schickt. „Der wird natürlich vom leichten Gewicht leben“, sagt er zu dem Wallach, den die auch schon wieder in bester Form agierende Amateur-Championesse Steffi Hofer steuert.
Was Glad Lion noch zu leisten vermag, steht in den Sternen. Vor zweieinhalb Jahren hat er den Preis des Winterfavoriten gewonnen, doch nach einer Verletzung und langer Pause fand er so recht nicht mehr zur Form. Licato und Figo waren im vergangenen Jahr Aufsteiger in der Handicap, jetzt könnte die Luft schon etwas dünner werden.
Deutlich kopfstärker ist das Rahmenprogramm geworden. Reichlich Handicaps, mehrere interessante Sieglosen-Rennen, da sollte am Toto doch etwas mehr heraus kommen als bei der Saisonpremiere.











