Drei Helfenbein-Siege ? aber alles spricht f?r Pedroza

Entscheidenden Boden im Kampf um das Jockey-Championat 2007 konnte Andreas Helfenbein auf den führenden Eddie Pedroza auch am viertletzten Renntag der Saison in Dortmund nicht wettmachen. Zwar gewann er drei Rennen und war damit erfolgreicher als jener, doch brachte ihn dies nicht groß weiter in seinem Vorhaben, dem Panamesen noch den ersten Titel der Karriere streitig zu machen. 112:106 – so der Stand bei noch drei Renntagen.

Als letzter Zweijährigen-Sieger der Saison 2007 verabschiedete sich Stall Jennys Viper in die Winterpause. Der Schützling von Trainer Mario Hofer, der derzeit den Winterurlaub genießt, blieb Start-Ziel ungefährdet und bescherte Andreas Helfenbein einen im Vorfeld sicher einge­planten Treffer. Vor einer guten Zukunft dürften aber auch Rolling Arrogance und Titan War stehen, die die Plätze zwei und drei erreichten.

Für Titan Way könnte es in den nächsten Wochen in Cagner-sur-mer weiter gehen, denn der Hengst zählt zum Aufgebot, das der Mülheimer Trainer Werner Baltromei für das Meeting an der Riviera-Küste vorgesehen hat.

Der über 1200 Meter führende Ausgleich III endete mit dem Sieg eines am Platz trainierten Pferdes. Unter der Regie von Trainer Reiner Werning erlebt Roque eine sehr erfreuliche Saison, die ihm den zweiten Treffer brachte. Wie zu Allerheiligen saß Sohn Pascal Jonathan im Sattel des sechsjährigen Wallachs, dem die Taktik des Gehens offenbar am besten liegt.

Deutschlands erfolgreichster Nachwuchsreiter, der am Weilerswister Stall von Christian von der Recke beschäftigte Rene Piechulek, hat durch den Sieg auf dem von Kevin Davies in Duindigt/Den Haag trainierten Coffs Harbour die Führung im Fährhof Nachwuchs-Cup übernommen.

Der in den USA gezogene Swain-Sohn behielt im Kampf mit dem Formpferd Highbrow, einem weiteren Cagnes-Kandidaten von Werner Baltromei, knapp, aber sicher die Oberhand.

Dritter Start – erster Sieg auf der Dortmunder Sandbahn. Der von Waldemar Hickst für den Stall Harmonie trainierte Novo könnte ein fleißiger Punktesammler für den Kölner Trainer werden, denn die Manier, wie der Dreijährige seine Gegner auf die Plätze verwies, war schon sehenswert.

„Ein derartiges Pferd zu reiten, ist ein Traum“, schwärmte Andreas Helfenbein nach seinem zweiten Tagessieg von dem Rainbow Quest-Sohn, der mit sieben Längen Vorsprung vor Rebetiko als überlegener Sieger über die Ziellinie kam.

Der dritte Sieg gelang Andreas Helfenbein in der „Wettchance des Tages“ mit dem von Peter Hirschberger trainierten Fifty, der überlegen gegen Elfast, Schiarparella und Pine Woods. Die Viererwette wurde nur einmal getroffen, zahlte 221 628:10.

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