Früher starteten im Großen Preis der Niederlande echte Gruppepferde, wie einst der Schlenderhaner Anno. Er gewann 1983 für Trainer Heinz Jentzsch das damals noch höher dotierte Rennen. Mittlerweile geht es in der über 2100 Meter führenden Prüfung auf dem Linkskurs in Duindigt nur noch um insgesamt 7359 Euro. Aber dennoch ist diese Prüfung am Sonntag das Ziel von gleich drei deutschen Pferden.
Christian von der Recke bietet für das Biesdeel Stud Vlassical Song auf, der vor kurzem noch ein Altersgewichtsrennen in Frankeich gewinnen konnte und in Duindigt im letzten Jahr auch das Derby der Niederlande für sich entscheiden konnte. Pascal van De Keere wird den Vierjährigen reiten.
Inambari (auf dem Foto noch in alten Farben) aus dem Stall von Hans Walter Hiller wird unter Glenn Braem ebenfalls mit von der Partie sein.
Der Start von Christian Sprengels Soum war dagegen am Freitag noch nicht gesichert. Der Neuzugang von Lucien van der Meulen soll nur starten, wenn das Geläuf in Duindigt nicht zu hart ist. Sollte er an den Start kommen, wird Stephen Hellyn der Jockey sein.











