Namos im Pech: Zwei Eisen verloren, Boden klebrig

Ohne Chance war der von Dominik Moser trainierte Namos am Samstag in Royal Ascot in den Diamond Jubilee Stakes.

Zunächst im Vordertreffen galoppierend, konnte Namos in der entscheidenden Phase nicht zulegen und wurde von seinem Jockey William Buick dann auch früh in Ruhe gelassen. Am Ende kam das Team auf dem letzten Platz ins Ziel.

Die Erklärung für dieses Abschneiden kam schnell. „Er hat zwei Eisen im Rennen verloren“, sagte Dominik Moser nach dem Rennen. „Der Jockey sagte, er habe schon am Start gehört, wie ein Eisen weggeflogen ist“, so Moser, „nachher folgte dann noch eins. Der Jockey hat dann eigentlich den ganzen Weg nicht viel gemacht.“

Die Vorzeichen waren schon vor dem Start angesichts des sehr weichen Bodens nicht optimal. „William Buick sagte, der Boden sei heute sehr klebrig gewesen. Gestern war er weich, aber nach dem Abtrocknen klebrig und damit richtig ziehend, das mochte Namos gar nicht.“

Beim dritten Versuch in diesem Rennen gelang Dream of Dreams unter Ryan Moore der verdiente erste Sieg. Und dies mit sieben Jahren. Der Schützling von Sir Michael Stoute setzte sich nach 1207 Metern gegen Glen Shiel und Art Power durch.

In den beiden letzten Jahren war er jeweils Kopf geschlagen Zweiter geworden, nun gab es den erhofften ersten Sieg.

„Wir müssen jetzt mal schauen, wie Namos nach Hause kommt, das mit den Eisen muss ich mir anschauen“, so Dominik Moser. „Wir werden jetzt mal eine Stufe runterschalten, ihn stabilisieren, und hoffentlich ein bisschen Black Type sammeln, gegen Ende des Jahres schauen wir dann, ob wir noch mal in einem solch schweren Rennen starten.“

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