Drastische Sperren sprach die Rennleitung in München-Riem während ihres Pfingstmontag-Renntages aus. Danach sind zwei Jockeys gleich mehrere Wochen zum Zuschauen verdammt.
Nach dem sechsten Rennen, einer Sieglosenprüfung für den Derbyjahrgang, erhielt Rodrigo Olechea-Rodriguez, der die von Michael Figge trainierte Siegerin Dioresse ritt, wegen Verstoß gegen Nr. 594/10 RO, also übertriebenem Peitschengebrauchs, ein Reitverbot vom 5. Juni bis einschließlich 9. Juli (35 Renntage). Zudem verfallen 100 Prozent seiner Gewinnprozente. Sergio Jeanot Bardottier steht nach dem Ritt auf dem im gleichen Rennen fünftplatzierten Darshano aus dem gleichen Grund vom 5. bis einschließlich 24. Juni (20 Renntage) „am Zaun“.
Glimpflicher davon kam der amtierende Amateurchampion Vinzenz Schiergen. Wegen gefährlicher Reitweise (Nr. 594/18 RO) auf Jutta Mayers Sieger Amangiri muss er vom 6. bis einschließlich 8. Juni für 2 Renntage zuschauen. Einen Tag „Zwangsurlaub“ (6. Juni) bekam Fabio Marcialis nach dem Ritt auf Dancing Hawk im fünften Rennen wegen fahrlässiger Nichtwahrnehmung der Gewinnaussichten aufgebrummt.













