Dortmund: Sandbahnk?nig wieder da – Zweimal De Keere

Man nannte ihn den ‚Sandbahnkönig‘, den belgischen Jockey Pascal van De Keere, der vor wenigen Jahren der dominierende Mann auf den Winterbahnen in Dortmund und Neuss war. In Deutschland hatte er sich in den letzten Jahren sehr rar gemacht, doch am Samstag in Dortmund meldete er sich mit zwei Siegen zurück.

Und es waren keine Favoriten, auf denen der Belgier (Foto) zum Zuge gekommen war. Zunächst steuerte er die von Dirk Baltromei trainierte Pretty Ness (122:10) zu einem überraschenden Sieg im Steher-Ausgleich IV, um kurze Zeit später mit dem für belgische Interessen startenden Sweet Tornado (105:10) auch eines der drei Maidenrennen für sich zu entscheiden.

Ohnehin war es ein Tag der Außenseiter, denn nur in einem einzigen Rennen, dem Verkaufsrennen, konnte sich mit Reverend aus dem Stall von Christian von der Recke, der Favorit durchsetzen. Der Siebenjährige wechselte anschließend den Besitzer, Lucien von der Meulen erwarb ihn für 5750 Euro.

Nicht gut verlief der Renntag für Champion Filip Minarik. In der Startmaschine kam es im vierten Rennen bei seinem Ritt Limotas zu einem Zwischenfall, bei dem er unsanft in den Sand musste. Zwar blieb er von schlimmeren Verletzungen verschont, doch seine weiteren Ritte führte er nicht mehr aus.

Dadurch verpasste er einen Sieg, denn im vorletzen Rennen kam sein eigentlicher Ritt Lovigijana im Maidenrennen übberraschend zum ZUge. Pascal Jonathan Werning war für den Champion eingesprungen und führte die Stute zu einem sicheren Sieg gegen Royal Lunas, den seine Schwester Katharina ritt. Kurios , für den künftigen Haustein-Jockey war es am 11.11 der 111. Lebenssieg.

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