Es fehlte nur ein Hals und Ralf Suerland hätte sich mit seinem 400. Sieg aus dem Trainerberuf verabschiedet. Denn im letzten Rennen in Wambel, dem Rennen des Tages, kämpfte sein letzter Starter Philander unter Sohn Marvin mit Otto Werner Seilers Fareion um den Sieg und unterlag im Ziel minimal eben mit einem Hals.
Man hätte es dem Kölner Trainer zum Abschluss gegönnt, doch das Glück war nicht auf seiner Seite. ‚Leider hat Marvin etwa vierhundert Meter vor der Linie den Stock verloren. Ich bin sicher, dass wir ohne dieses Malheur gewonnen hätten‘, ärgerte sich Ralf Suerland ein klein wenig.
Dennoch gab es am Samstag ein Jubiläum zu verzeichnen, als Erika Mäder (Foto) mit dem Wallach Obelix (Andreas Suborics) das Maidenrennen für die Dreijährigen gewann. Denn der Erfolg des Big Shuffle-Sohnes war der 800. in der Karriere der Krefelder Trainerin.
Obelix (‚wir führen ihn langsam an bessere Aufgaben heran‘) erwies sich gegen die beiden klassischen Hoffnungen Buena Vista aus dem Stall von Peter Schiergen und Saibaba (Wilfried Kujath/Terry Hellier) als Spielverderber, denn er rang die Schiergen-Stute nieder, während Saibaba nach einem Rennen von der Spitze zum Schluss die Luft ausging und er schließlich nur Vierter wurde.
Gleich zweimal konnte auch Trainer Christian von der Recke jubeln, der sich an der Spitze der Statistik immer weiter verabschiedet. Mit Torsten Mundry gewannen Our First Chesnut und Boss Mak zwei der vier Sandbahnrennen.
Für einen Paukenschlag am Toto sorgte der Oldie Saint Jean, der unter Andre Best den Ausgleich III auf Sand gewann und am Toto 295:10 zahlte. Umgesetzt wurden bei der Dortmunder ‚halb und halb-Karte‘ 151.970 Euro.












