Dortmund: Dreijährige gegen Ältere im Grand Prix

Der mit 55.000 Euro dotierte Große Preis der Dortmunder Wirtschaft (Gruppe III) über die selten gelaufene Mitteldistanz von 1750 Meter ist der Höhepunkt beim zweiten Grasbahn-Renntag des Jahres in Dortmund. (Zur Rennkarte)

Der in der Badener Meile so knapp unterlegene Guiliani des Stalles Ullmann hat es dabei nicht nur mit dem Gruppe-Sieger Nordico und dem frischen Ausgleich I-Gewinner El Tren zu tun. Gleich fünf teilweise bereits bestens bewährte Dreijährige prüfen die gestandenen älteren Cracks.

Ein erster Anwärter bei den Dreijährigen sollte mit Sicherheit Ajalo sein, der sich jeweils nur den Derby-Favoriten Karpino und Quasillo beugen musste. Ebeltoft und Light the Stars vertreten das Quartier von Peter Schiergen, während Markus Klug Event Mozart und Weichsel aufbietet. Die beiden Stuten Light the Stars und Weichsel sind offenbar stärker einzustufen als die gleichaltrigen Hengste.

Der Große Preis der Wirtschaft ist nicht nur sportlich gesehen ein echtes Highlight, sondern auch seine Finanzierung ist ziemlich einmalig für ein Gruppe-Rennen. Denn 50 Partner, Sponsoren und Förderer tragen den Renntag. „Es ist ein tolles Beispiel, wie bürgerschaftliches Engagement, Netzwerken und Sponsoren-Interessen positiv zusammenwirken können“, sagt dazu der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke.

Insgesamt werden am Sonntag in Wambel zehn Rennen ab 14.00 Uhr gelaufen, wobei ein Ausgleich II mit einer Dotierung von 10.000 Euro über 2000 Meter im Mittelpunkt steht. Natürlich darf auch eine Wettchance des Tages mit einer garantierten Auszahlung in der Viererwette von 15.000 Euro nicht fehlen.

 

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