Der Saisonauftakt auf der Galopprennbahn Mülheim/Raffelberg brachte am Samstag bei einem bunten Mix aus interessant besetzten Maidenprüfungen und Handicaps zumeist Siege stark gewetteter Pferde und Favoriten. Einziger Doppelsieger des Tages war Filip Minarik, der gleich zu Beginn des ersten von lediglich drei Mülheimer Renntagen der Saison 2015 zuschlug.
In einer Sieglosen-Aufgabe für Ältere über 1400 Meter siegte er mit dem Sandbahn-Seriensieger Gamgoom aus dem Quartier von Mario Hofer in gewohnter Manier Start-Ziel gegen die immer wieder nachsetzende Favoritin Ledena und Sascha Smrczeks Nuri Bey. Den zweiten Treffer holte sich „Filip“ mit der 36:10 Favoritin Emiglia aus dem Stall von Sarah Weis, die im Ausgleich IV über 2000 Meter gegen Flying Star und Songan gewann.
Die beiden besten Handicaps des Tages gewannen Eugen Frank und René Piechulek. Frank siegte mit Rainer Krapps Shady, der im Ausgleich III über 2000 Meter gegen Atiana und Sign zum Zuge kam (Zum Video). Ein Nachpiel hatte das Rennen für Andreas Helfenbein. Der Stalljockey von Markus Klug soll nach Ansicht der Rennleitung zumindest den dritten Platz des heißen 17:10 Favoriten Proud Dancer, der den vierten Platz belegte, fahrlässig verschenkt haben und erhielt daraufhin von den Stewards ein Sperre von drei Renntagen. Sein „Chef“ soll dem Vernehmen nach „stinksauer“ gewesen sein.
Den zweiten Ausgleich III über 1400 Meter holte sich wie bereits erwähnt René Piechulek mit dem Riesen-Außenseiter (224:10) Kastello gegen Joy To The World und dem 383:10 Außenseiter Seal Rock. Hiebei wurden weder die Dreier- noch die Viererwette von den Wettern getroffen. Das Rennen für den Derbyjahrgang gewann Hot Beat gegen Lips Areios und The Artist (s.Extratext).
Im zweiten Rennen gewann Thommaso Scadino mit Sascha Smrzeks Co-Favoriten Jazz Bay den Ausgleich IV über 1200 Meter gegen Cratos und die Favoritin der Sprinterprüfung Miss Amber. Den Raffelberger Rausschmeißer holte sich Adrie de Vries mit dem „Guten Ding“ Divisional, der in der harmlosen F-Prüfung gegen World Star und Goldbraid die Favoriten-Wetter zufrieden nach Hause gehen ließ.













