Zwölf Pferde betreut Trainer Kevin Davies im holländischen Duindigt, zählt aber seit Jahren zu den ständigen Besuchern deutscher Rennveranstalter. Für die neue Saison scheint er sich eine Menge vorgenommen zu haben, denn er landete mit den beiden Startern, die er nach Neuss transportiert hatte, zwei Siege.
„Ich habe in Deutschland schon etliche Rennen gewonnen, einen derartigen Tag mit zwei Siegern während einer Veranstaltung allerdings noch nie erlebt“, meinte der Trainer, der in Holland selbst noch in den Sattel steigt.
„Allerdings nur noch mit hohen Gewichten, ab 58 bis 60 kg“, so der gebürtige Brite, der fünf seiner Pferde aus dem letztjährigen Aufgebot, die seiner Meinung nach erfasst waren, nach Marocco verkaufte hat.
Erstmals Grund zur Freude hatte Davies im einleitenden Rennen, als der Favorit Bambari unter Pascal van De Keere in überlegener Manier die Gegner hinter sich ließ. Turbulent ging es dabei in der Anfangsphase zu, als zunächst Paradise Search und unmittelbar danach Satisfaction und Sinless Kiss ihre Reiter verloren, was für die Beteiligten relativ glimpflich verlief.
Aber Katharina Daniela Werning, Reiterin von Paradise Search, erwischte es etwas ärger, denn ihr Ellbogen wurde eingegipst. Belgacem Jlidi erlitt eine Knieprellung.
Dreißig Minuten später wurde Davies erneut zur Siegerehrung gebeten, nachdem Coffs Harbour in leichter Manier gewonnen hatte. Der Swain-Sohn knüpfte damit nahtlos an die Form an, die er bei seinem Erfolg im vergangenen Dezember in Dortmund gezeigt hatte. Wie in Wambel saß Rene Piechulek im Sattel, dem lediglich ein Treffer zum 50. Sieg und damit zur Berufsbezeichnung Jockey fehlt.











