Am Donnerstag, beim vierten Renntag des Meetings in Bad Harzburg, sind die Traber zu Gast am „Weißen Stein“. Das erste, das dritte, und das siebte Rennen sind der anderen Rennsport-Fakultät vorbehalten, da insgesamt neun Rennen auf dem Programm stehen (erster Start 15.30 Uhr), sind es nach Adam Riese sechs Galopprennen, die den Zuschauern geboten werden.
Im Mittelpunkt steht dabei der Preis der Harzer Volksbank EG, ein mit 10.200 Euro dotierter Ausgleich II über 2000 Meter, der gleichzeitig auch als Wettchance des Tages mit einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro gelaufen wird. Mit El Donno tritt dabei der Sieger des ersten Meetings-Ausgleich II vom vergangenen Sonntag wieder an, das Siegaufgewicht für seinen jüngsten Treffer wird durch die vier Kilo Erlaubnis von Tommaso Scardino ausgeglichen.
Mit Sarina und Lindaro trifft er aber auf zwei frische Hamburger Sieger, die nun ihr Debüt im Handicap geben. Für Rennvereins-Präsident Stephan Ahrens tritt Lemorton an, der am ersten Wochenende ein geplantes Engagement ausließ. Claudia Barsig ist neben El Donno der zweite Barsig-Starter in diesem offenen Rennen, in dem auch Deutschlands bester Halbblüter Apoleon erste Chancen besitzt. Mit Warlu Way gibt auch noch ein England-Import sein Deutschland-Debüt, der erst vor zehn Tagen auf der Insel erworben wurde.
Der Wallach ist einer von gleich sechs Importen, die gerade erst in England gekauft wurden, und am Donnerstag in Bad Harzburg an den Start kommen. An den Start kommen auch die ersten beiden Pferde von Neutrainer Pascal Jonathan Werning, der im zweiten Rennen den im Besitz des bulgarischen Kalimancie Studs stehenden Last Moment aufbietet, und im Flieger-Ausgleich IV mit der frischen Siegerin Dorietta vertreten ist, die bereits am Samstag in Bad Harzburg erfolgreich war. Die Soldier Hollow-Tochter, die im Falle eines Erfolges die erste Doppelsiegerin des Meetings wäre, war die letzte Siegerin für seinen Vater Reiner als Trainer, und könnte nun die erste Siegerin für den auch noch als Jockey für den eigenen Stall tätigen Dortmunder sein. Allerdings sollte die von John Smith aufgebotene Millies Quest nicht leicht zu schlagen sein.
Gleich zwei der sechs Galopprennen sind den Hindernispferden vorbehalten, wobei das Uwe Stoltefuß-Memorial als Hürdenrennen eine stolze Dotierung von 12.000 Euro hat, und mit Falconettei, Nuevo Leon und Good Prince drei der besten deutschen Hürdler am Start sieht.











