Die Saison 2008 der europäischen Auktionen ging in ihre Schlussrunde. Letzter Ausrichter waren die Doncaster December Sales, eine zweitägige Veranstaltung, die auch deutsche Pferde im Ring sah. Der erste Teil der Auktion ging am Mittwoch über die Bühne, wo eine vierjährige Halbschwester zu dem hochklassigen Hindernispferd Battlecry mit 20.000 Pfund den Höchstpreis erreichte.
Die von Aflora stammende Stute, die im vergangenen Jahr in Cheltenham Besitzer Paul Bates noch 37.000 Pfund wert war, wurde jetzt Eigentum der Eheleute Kemble, die das Elms Stud in Northamptonshire führen.
Sie soll dort eine neue Mutterlinie aufbauen, zuvor aber noch Rennen für Trainer Alan King bestreiten. Ambitionen für den Sport auf der Flachen werden in dem meisten anderen Fällen verfolgt.. So z. B. für den 18.000 Pfund teuren Eastern Gift, einen Handicap-Sieger, der früher im Stall von Richard Hannon stand und demnächst auf den Allwetter-Bahnen antreten soll. 96 Lots wurden am ersten Tag für 242.150 Pfund veräußert.
Bessere Preise wurden am zweiten Auktionstag erreicht, als der zweijährige Goliaths Boy für 90.000 Pfund in den Besitz von Kevin McLeod ging. Der Wallach war kürzlich Vierter im Prix Isonomy, einem Listen-Renne. 48.000 – bzw. 42.000 Pfund zahlte der griechische Trainer Alekos Giatras im Auftrag der Elias Farm für den zweijährigen Goodison Glory und den ein Jahr älteren Zakaaref, der einst von Mark Johnston trainiert wurde.
Pavel Vovcenko, der mit fünf Pferden die Reise nach England angetreten hatten, konnte Sandman und Wild Fong „für kleines Geld“, wie des der Mahndorfer Trainer ausdrückte, veräußern, während Limatus vom Besitzer zurückgekauft wurde und ebenso die Rückreise nach Bremen antrat wie Oakmont und Gainsbury.










