Auch in Abwesenheit der Schlenderhanerin Miramare hat der Große Zentis-Stutenpreis, das mit 20.000 Euro dotierte Listenrennen über 2200 Meter, am Sonntag in Krefeld eine mehr als zugkräftige Besetzung gefunden. Denn unter den neun Kandidaten befindet sich mit der Etzeanerin Dominante keine Geringere als die Diana-Zweite. Mit gewaltigem Speed schoss die Stute aus dem Stall von Andreas Wöhler (Foto) im Klassiker noch auf den Ehrenrang, wird nun sicher Favoritin werden.
Wie Dominante ist auch Zuckerpuppe an der Startmaschine (wie erwähnt) nicht ganz unproblematisch, doch auch in der Seattle Dancer-Tochter schlummert Potenzial, selbst wenn sie im Stutenderby als Achte keine Rolle spielte, wo sie allerdings gemäß Direktoriumsbericht eine Verletzung erlitt. Auch sie hat Hamburg ausgelassen, wird von Jean-Pierre Carvalho gesteuert.
Graf und Gräfin von Stauffenberg sind sogar doppelt vertreten, setzen wie Trainerin Erika Mäder neben ihr noch auf Shades of Beige (Henk Grewe), die nur acht Tage nach ihrem mehr als unglücklichen Auftritt in Düsseldorf wieder antritt, als sie sich rettungslos festfuhr, was auch ihr damaliger Jockey zugab.
Neben Shades of Beige vertreten nur die frühere Henkel Schimmel-Derby-siegerin Golden Rose und die Schwedin Lumen die ältere Garde, da sieht es für die Dreijährigen doch wesentlich günstiger aus. Die Diana-Sechste Meridia, die damals einen Rang hinter ihr eingekommene Nouvelle Europe, die gerade in der Maidenklasse erfolgreichen Nebiola und Foreign Music könnten ebenfalls hier „Black Type“ holen.
Acht Prüfungen gibt es am Sonntag im Krefelder Stadtwald, darunter auch ein Rennen für den jüngsten Jahrgang, das sehr ordentlich zusammengekommen ist.
Auch in Bad Harzburg gibt es am Sonntag ein interessantes Programm. Acht Rennen, darunter auch ein Ausgleich II, stehen hier auf der Karte. Kurios: Im Fegentri-Rennen kommen vier der fünf Teilnehmer aus dem Stall von Christian von der Recke!











