In Japan, dort wo der aus der Zucht von Dr. Christoph Berglar stammende Novellist auf der Shadai Stallion Station stationiert ist, kamen schon sieben Nachkommen des Monsun-Sohnes an den Start. Mit Weiser stellte Novellist im Land der aufgehenden Sonne auch bereits einen Sieger.
In Deutschland war es am Samstag in Hannover so weit: mit Lessing, natürlich auch aus der Berglar-Zucht, kam im einleitenden Zweijährigen-Rennen über 1300 Meter der erste Nachkomme des „King George“-Siegers auf einer deutschen Rennbahn an den Start. Trainiert wird Lessing von Andreas Wöhler und die Wetter machten Lessing gleich zum klaren Favoriten, eine Rolle die er dann aber nicht erfüllen konnte. Unter Eduardo Pedroza belegte er nach einem Rennen vom zweiten Platz aus am Ende nur den vierten und damit letzten Rang (Zum Video).
Im Ziel gab es letztlich eine kleine Überraschung, denn auch der von Waldemar Hickst für den Stall Grafenberg trainierten Theo, einen von Manduro stammenden Bruder der Listensiegerin Tickle Me Blue aus Görlsdorfer Zucht, konnte als Co-Favorit nicht gewinnen, sondern es war Christian Zschaches Domberg (67:10), ein Champs Elysees-Sohn aus Ebbesloher Zucht, der unter Bauyrzhan Murzabayev mit viel Speed gegen Theo zum Zuge kam. Dritte wurde Claudia Barsigs Coppelia, die einzige Stute im Feld. Tröstend – nicht nur für das Team um Lessing – ist vielleicht ein Zitat seines Namensvetters, der einmal sagte: „Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der, der ziellos umherirrt.“ Lessing besitzt noch eine Nennung für den Preis des Winterfavoriten, gleiches gilt für Theo.












