Nachdem Schabau am letzten Samstag sein Comeback gegeben hatte, stand am heutigen Samstag, also eine Woche später, Gleiches für seinen Stallgefährten Django Freeman auf dem Plan. Seinen letzten Start hatte der damals von Henk Grewe trainierte Campanologist-Sohn im Deutschen Derby absolviert, passierte den Zielpfosten damals als Zweiter hinter dem Sieger Laccario.
Der neue Robert Hickmott-Schützling aus Fährhofer Zucht kam auf dem Rennplatz Flemington in Melbourne in einem Handicap (100.000 Dollar) über die Meile an den Start. Vom Start weg war der Ex-Deutsche, der am Toto bei 8,6:1 notierte, dabei gleich im erweiterten Vordertreffen auszumachen und konnte in die Gerade hinein auch einen Gang höher schalten. Doch war das noch nicht das, was er eigentlich im Stande ist zu leisten. Am Ende stand auf bestimmt zu kurzer Distanz ein guter dritter Platz zu Buche, auf den sich auf jeden Fall aufbauen lässt. Es siegte der Außenseiter Reykjavik.
Trainer Robert Hickmott hatte für das Australiendebüt von Django Freeman ursprünglich letztes Jahr die Gruppe I Turnbull Stakes vorgesehen, doch bekanntlich kam eine Knieverletzung dazwischen. Auch zuletzt war der Vierjährige schon des Öfteren genannt, wurde aber jedesmal wieder gestrichen.












