Erstes Highlight der Samstags-Karte in Hamburg war das Zweijährigen-Rennen über 1200 Meter und mit Mario Hofers Digitalis setzte sich das einzige Pferd mit Rennerfahrung durch. Unter Filip Minarik gewann der Manduro-Sohn aus dem Besitz von Gladiators Racing Start-Ziel gegen die stark laufende und nie aufsteckende Robben Island (Andreas Wöhler/Jozef Bojko) und Degas (Markus Klug), der unter Martin Seidl nicht den glücklichsten Rennverlauf erwischte. Sicher mit einer halben Länge lautete der Richterspruch, der Sieg zahlte 28:10. Hinter dem Besitzername Gladiators Racing verbergen sich die Fußballer Mike Hanke, Nik Proschwitz sowie Lars-Wilhelm Baumgarten und Sebastian Weiss.
Eine halbe Stunde später durfte dann Markus Klug zur Siegerehrung, nachdem Andreas Helfenbein den It’s Gino-Sohn Rabi (46:10) im Dreijährigen-Rennen über 1800 Meter zum Sieg ritt. Auf dem zweiten Platz kam Global Love (Paul Harley/Filip Minarik) vor der langen Außenseiterin Kleopatra Kimberly (Anna Schleusner Fruhriep/Francisco Franco da Silva), die die gute Form ihrer Trainerin bestätigte. Die Rennleitung überprüfte den Ausgang auf den Plätzen, beließ es aber beim ursprünglichen Einlauf.
Seinen zweiten Platz in Folge sicherte sich Pavel Vovcenkos Goldbraid im Ausgleich III über die Meile (Innenbahn). In einem engen Finale setzte sich der Exceed And Excel-Sohn unter Alexander Pietsch gegen Myrtille (Toni Potters/Adrie de Vries) und Fusco (Torsten Reineke/Andreas Helfenbein) durch. Alexander Pietsch gewann darüber hinaus auch das letzte Rennen (Ausgleich IV). Mit Opern’s Art (76:10, Hugo Anton Peeters) gewann er den 1000 Meter-Sprint knapp gegen Studfarmer (Christian von der Recke/Andrasch Starke) und Presence (Harald Franke/Tommaso Scardino).
Protest legte die Rennleitung gegen den Sieg von Donau (Roland Dzubasz/Yousef Echariaa) ein, die im Ausgleich IV über die Meile (Innenbahn) eingangs der Zielgeraden Ramona Beat stark behinderte und von den Stewards nach längere Beratungszeit auf den fünften Platz hinter Ramona Beat (Toni Potters/Adrie de Vries) zurück gesetzt wurde. So holte sich der lange führende Golden Horse (67:10, Daniele Porcu) aus dem Stall von Toni Potters den Sieg am „grünen Tisch“. Rang zwei ging an Clivia (Maria Nienstädt/Steffi Hofer). Für Golden Horse war es der erste Sieg seiner Laufbahn.












