Nur in ausgewählten Prüfungen und stets mit tollem Erfolg agiert der Kölner Trainer Waldemar Hickst (Foto) bei seinen Operationen in Frankreich. Am Dienstag sattelte er Kadmeia (R. Perruchot) in einem 2800 Meter-Verkaufsrennen in Compiegne und die dreijährige Stute gewann die mit 12.000 Euro dotierte Prüfung zum France-Toto von 75:10. Aber es kam noch besser. In dem 18-köpfigen Starterfeld stellte Deutschland die Zweierwette!
Werner Baltromeis Amuse Gueule (F. Leroy) sah als großer Außenseiter lange sehr chancenreich aus, landete im Ziel auf dem zweiten Platz und zahlte auf Platz 96:10, während sich die Kadmeia-Wetter auf Platz immerhin noch 35:10 abholen konnten. Der Zwilling brachte stolze 956:10 ein.
Auch Principe Uromonte konnte in Compiegne gewinnen. Der Hofer-Schützling war unter Jerome Claudic früh in Front und kam in einem Meilenrennen (Verkaufsprüfung, 12.000 Euro) als 32:10-Favorit zum Zuge. Wieder auf dem Ehrenplatz landete mit Astronom (F.Leroy) ein Baltromei-Galopper (zahlte 24:10 auf Platz).
Hans Blume stellte in Daudet (R. Perruchot) den Sieger eines weiteren Verkaufsrennens, das von gleich sechs deutschen Startern angepeilt wurde. Werner Baltromeis White Bull (F.Leroy) landete hier auf dem dritten Platz. Die Siegquote von Daudet betrug 174:10, was sicher den ein oder anderen deutschen Wetter erfreut haben dürfte.
Nach ihrem Überraschungs-Coup in Halle startete die dreijährige Agura (F. Leroy) aus dem Hofer-Stall in einem Verkaufsrennen über die Meile (12.000 Euro) und landete im Ziel auf dem zweiten Rang hinter der Siegerin Damacita (P. Boudot). Die deutsche Stute zahlte 23:10 auf Platz.
Der in München trainietrte Tresco (I. Mendizabal) erreichte in einem Angers-Handicap (2100 m, 16000 Euro) einen achtbaren zweiten Platz hinter dem Sieger Elhofa (A. Bougeois). Heinz Hesses Perfect Courtesy (M. Sautjeau) konnte in diesem Rennen auf dem vierten Platz den Zielpfosten überqueren.
Insgesamt verdienten deutsche Galopper nur am Dienstag in Frankreich über 30.000 Euro an Preisgeldern, wobei drei Siege heraussprangen. GaloppOnline.de meint: Klasse, weiter so!










