Der dritte diesjährige Sieg des bei Peter Schiergen in Köln beschäftigten Jockeys Paul Andrew Johnson (Foto) war zugleich der bislang wertvollste. Der 35-jährige, der mittlerweile zu den gefragten Reitern von italienischen Trainern bei Hindernisrennen zählt, gewann am Sonntag mit dem Premio Neni Da Zara ein den Vierjährigen vorbehaltenes Jagdrennen über 3450 Meter (66.000 Euro) auf dem von Gianluca Bietolini trainierten Ajvazovsky, dem 20:10-Favoriten.
Mit dem Lahib-Sohn versteht sich Johnson ausgezeichnet, hat er sich doch mit ihm im Vorjahr schon den Premio Giulio Berlingieri, ein Gruppe-II-Rennen, zu seinen Gunsten entschieden. Eine Dreiviertellänge zurück folgte der von Dirk Fuhrmann gerittene Porta Soldi auf dem zweiten Platz, so dass Johnson von einer gelungenen Revanche sprechen konnte.
Denn eine Stunde zuvor, im ersten der beiden Jagdrennen, die mit sechs Sandbahn-Rennen das Programm der Karte bildeten, hatte Italiens Champion, Dirk Fuhrmann, auf dem 13:10-Favoriten Amica v. Exit to Nowhere mit vier Längen Vorsprung den Premio Reckless William-Novices (25.000 Euro-3450 Meter) für sich entschieden, während Kirsh unter Paul Johnson Platz drei erreichte.










