Die R?tselaufgabe Viererwette: Der Renner im Winter

Es war bislang schon eine der besseren Ideen im deutschen Galopprennsport, an den Sandbahnrenntagen in diesem Winter jeweils eine Prüfung abzuhalten, in der eine Viererwette mit einer Gewinnausschüttung von 10 000 Euro gespielt werden kann.

Diese Wette wird vom Publikum gerne angenommen, der Umsatz von außen ist respektabel, weil die Buchmacher die Viererwette nicht selbst halten, sondern auf Grund der zu erwartenden hohen Quoten weitergeben. Und das Rennen an sich ist auch für die anderen Wettarten interessant, wie halt alle Handicaps, in denen 14 Pferde laufen. Möglicherweise ist es einen Versuch wert, so etwas auch in der Grasbahnsaison anzubieten.

Knifflig sieht es beim sonntäglichen Viererwetten-Rennen aus, denn der Preis von Brackel vereinigt nicht unbedingt die beste Tagesklasse am Start, die Suche nach einem möglichen Sieger gestaltet sich als das reinste Rätselraten.

Gerade einmal zwei der 16 möglichen Starter, Ersatzpferde eingeschlossen, haben sich bei ihrem letzten Start unter den ersten drei platzieren können: Champagner Queen aus dem Stall von Hendrik Gaitzsch aus Dresden und Kiss Kiss, die Sandra Neubauer im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock trainiert. Man wird also zahlreiche Pferde kombinieren müssen, um an den großen Geldsegen zu kommen.

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