Die Mama ist die Beste: Bahama rauft sich zum Erfolg

Ein stressiges Wochenende liegt vor Andrasch Starke. Am Samstagmorgen fliegt er von Frankfurt nach Toronto, steuert dort am Sonntag im Canadian International den Fährhofer Quijano. Doch er wird diese Reise bestens motiviert antreten.

Denn am ersten Tag des Badener Sales & Racing-Festivals war für den Erfolgsjockey ein weiterer Big Point fällig. Auf der heißen 16:10-Favoritin Bahama Mama bewies der Spitzenreiter der Jockey-Statistik sein großes Können.

Aus der günstigen Box 1 hatte die Stute aus dem Stall von Formtrainer Waldemar Hickst im Flieger-Preis (Listenrennen, 25.000 Euro, 1000 Meter) sofort gemeinsam mit der außen galoppierenden Bestens sowie Slade die Spitze.

Und trotz der permanenten Attacken gaben Starke und Bahama Mama die Pole-Position nicht mehr ab. Mit einem Kopf-Vorteil raufte sich die dreijährige Stute nach Hause, mit Slade war eine weitere Lady auf dem Ehrenplatz.

Im harten Kampf um Rang drei behauptete sich ganz zuletzt noch Sacho gegen Assam und Adamantinos, die man mit einem Handtuch bedecken konnte.

‚1000 Meter ist nicht ideal für Bahama Mama, aber der Jockey hat alles richtig gemacht. Vielleicht gehen wir jetzt in den Prix de Seine et Oise nach Frankreich. Sie ist angemeldet für die December Sales in Newmarket, wird dort auch hingehen. Wenn sie nicht einen entsprechenden Preis erzielt, wird sie wieder zu mir zurückkehren‘, erklärte Waldemar Hickst.

’16:10 am Toto war doch etwas niedrig. Die Leute denken, die war Zweite hinter Toylsome und gewinnt das ganz leicht. So leicht war es nicht, aber sie ist schon das ganze Jahr toll gelaufen‘, so Andrasch Starke nach dem 1000 Meter-Sprint.

Wie die Feuerwehr startete Jockey Andreas Helfenbein in das Sales & Racing-Festival. Zunächst sicherte er sich mit Global Champion (29:10) für Eckhard Sauren und Mario Hofer das gut besetzte Altersgewichtsrennen sicher, dann schnappte sich der Reiter auch mit Northern Glory (51:10/Stall Salzburg/Wolfgang Figge) den Ausgleich II nach einer spannenden Partie gegen Escardo. Sagitario erkämpfte sich den dritten Rang vor Akheera.

Er hatte weit mehr verdient als alle seine Gegner zusammen – da war es verständlich, dass der immerhin schon zehnjährige Serge in der Bafener Steeple-Chase in klarer Favoritenrolle stand. ‚Jozef Vana hat ihn wie immer gut vorbereitet. Im vergangenen Jahr hatte er das Alte Badener und das Iffezheimer Jagdrennen gewonnen‘, erklärte Mitbesitzer Fredy Gang nach dem leichten Erfolg der 17:10-Chance aus Tschechien gegen den Polen Duero und Kafka in diesem Listenrennen.

Nächste Renntage

Galopprennen in Deutschland
Sa., 30.05.Leipzig
So., 31.05.Düsseldorf
Do., 04.06.Baden-Baden
Sa., 06.06.Baden-Baden
So., 07.06.Baden-Baden
Galopprennen in Frankreich
Di., 26.05.Auteuil, Evreux