Die Anspannung war nicht gering bei Trainer Sascha Smrczek vor dem Start seines Cracks Prince Flori (Foto) am Sonntag in Saint-Cloud. Kein Wunder, denn mit dem Grand Prix de Saint-Cloud, wie alle Rennen an diesem Tag von der Hotelkette Beachcomber gesponsert, hatte man für den dritten Saisonstart des Galoppers des Jahres 2006 nicht irgendein Rennen ausgewählt, sondern den Grand Prix de Saint-Cloud, eines der bedeutendsten europäischen Grand Perix-Rennen.
Und der Lando-Sohn aus dem Stall Reni (die Besitzer waren nicht vor Ort, sondern in Hamburg) hat sich auch gegen starke Konkurrenz keineswegs blamiert, sondern einmal mehr eine beachtliche Form gezeigt.
Unterwegs an dritter/vierter Stelle an der Innenseite liegend, wurde der Vierjährige im Einlauf von seinem Reiter Johan Victoire an der Außenseite in Angriffsposition gebracht und mischte dort bis zum Schluss kräftig mit.
Lange schien der Lando-Sohn sogar Zweiter zu werden, doch auf den letzten Metern brachte Chriostophe Soumillon die klare Favoritin Mandesha aus dem Besitz von Prinzessin Zahra Aga Khan noch mit einer halben Länge an dem deutschen Hengst vorbei, der seinerseits zwei Längen vor dem lange die Pace machenden Irish Wells blieb.
„Ich war froh, dass es kein Bummelrennen wurde, es war ordentlich gelaufen. Er hat sich gut geschlagen, wäre ja fast vor der Wunderstute Mandesha gewesen. Der Rennverlauf war reell. Er hat sich gut geschlagen und nun sind hoffentlich auch die letzten Zweifler von seiner Klasse überzeugt, so der Düsseldorfer Coach, dessen Crack mit seiner Platzierung 45.720 Euro verdiente.
Wie es genau weitergeht, dass ließ der Trainer noch offen. Die King George VI and Queen Elizabeth Diamond Stakes in Ascot sind noch ein Thema. „Wir schauen erst einmal, wie er dieses Rennen verdaut, dann entscheiden wir, wie es weitergeht“, so Smrczek.











